F136: Du und Deine Geschwister
Shownotes
Geschwister gehören zu den längsten Beziehungen unseres Lebens. Sie kennen unsere Geschichte – und manchmal auch genau die Knöpfe, die uns noch heute auf die Palme bringen. Warum haben Geschwister oft so unterschiedliche Erinnerungen an dieselbe Kindheit? Warum fallen wir im Kontakt plötzlich wieder in alte Rollen zurück? Und was passiert, wenn die Eltern älter werden, Verantwortung verteilt werden muss oder es ums Erbe geht? In dieser Folge sprechen wir über Rivalität, alte Familienrollen, unterschiedliche Sichtweisen und die Frage, was wir selbst verändern können, wenn die Beziehung zum Bruder oder zur Schwester schwierig geworden ist. Unsere Reflexionsfrage: Welche Rolle spielst Du in Deiner Familie noch heute, obwohl Du längst erwachsen bist? Eine Folge über Nähe, Abstand, alte Geschichten – und darüber, dass Familie bleibt, wir unseren Umgang miteinander aber neu entscheiden dürfen.
tanzengehtimmer - hör unsere Playlist auf Spotivy
Denn manchmal beginnt Selbstfürsorge genau mit dem ersten Schritt auf die Tanzfläche. 💃 Der Soundtrack Deines Lebens. Als DeeJane Äinschi L.O.V.E. hat Äinschi viele Jahre die Menschen auf die Tanzflächen gezogen. Ab sofort findest Du unsere Playlist auf Spotify: Tanzen Geht Immer Äinschis Talk Ab sofort findest Du unsere Playlist auf Spotify: Tanzen Geht Immer Äinschis Talk
Du möchtest mehr über Äinschi erfahren?
Dann folge Äinschi auf Instagram: Unter _dieMutmacherin teilt Äinschi viele motivierende Einblicke aus ihrem Leben.
Webseite von Äinschi Jacobsen Coaching
Transkript anzeigen
00:00:00: Geschwister sind die Menschen, mit denen wir oft am längsten verbunden sind und eine gemeinsame Geschichte haben.
00:00:07: Und genau diese Geschichte kann verbinden – sie kann aber auch trennen!
00:00:12: Geschwester….
00:00:13: was ist das eigentlich zwischen uns?
00:00:29: Liebe Sisters, liebe Brothers!
00:00:31: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Angie's Talk.
00:00:35: Heute mit dem Thema Geschwister und da habe ich schönerweise meinen Freund Martin dabei.
00:00:42: Ich glaube du hast ganz viele Geschwisters Martin oder?
00:00:44: Jede
00:00:44: Menge, ich kann sie kaum noch zählen.
00:00:46: in echt sind es natürlich vier Geschwester ein Mädchen und drei weitere Brüder.
00:00:51: Toll Da seid ihr zu fünf praktisch in der Familie.
00:00:55: Ich bin zu zweit, ich habe eine Schwester.
00:00:58: Was sind den Geschwister?
00:00:59: Kommen wir hauen gleich rein Martin.
00:01:02: Geschwesterbeziehungen gehören ja zu dem was wir am längsten haben.
00:01:05: das ist die Person die uns von Geburt an kennt je nachdem ob älter oder jünger.
00:01:10: Natürlich bringen die uns auch die prägensten Verbindungen in unserem Leben, ja sind auch möchte ich mal sagen unkündbar.
00:01:19: Die hast du dein Leben lang am Zwackel.
00:01:21: da steckt ganz viel Power drin.
00:01:23: was sagt denn die Wissenschaft dazu?
00:01:25: oder gibt es überhaupt eine offizielle Beurteilung?
00:01:28: Die Uni Klangfurt, also aus Österreich hat gesagt dass Geschwister natürlich Personen sind die sich mindestens einen Elternteil teilen und in einem ja oft lebenslang sozialen Band miteinander aufwachsen.
00:01:43: Und die biologische Verwandtschaft ist dabei laut psychologischer Definition nicht zwingend erforderlich.
00:01:49: Also man kann auch über Adoptiv oder Stiefgeschwester genauso sprechen von dem Aspekt der Geschwisterslichkeit.
00:01:57: Die Kollegen sagen in der Wissenschaft, das ist die dauerhafteste Beziehungsform im menschlichen Leben und sie überdauert halt häufig Eden und Freundschaften von der frühen Kindheit bis ins hohe Alter.
00:02:09: Ja!
00:02:10: Und so empfindet das glaube ich auch jeder, der jetzt bei uns hier zuhört... Geschwister sind einfach was ganz Besonderes.
00:02:18: Es gibt ja auch Formen von Zwillingen, Drillingen und denen sagt man ja auch nach dass sie eine ganz besondere Verbindung haben.
00:02:26: muss ich wieder schwunzeln werde Ich an die Kaulitz Zwillinge denke also diese zwei Brüder Die von Tokio Hotel die ihr auch einen eigenen Podcast haben und wenn man die so mal hört, was die erzählen.
00:02:36: Die haben schon eine ganz, ganz besondere Verbindung.
00:02:40: Welche Merkmale zeichnen jetzt die Beziehung zwischen Geschwistern aus?
00:02:46: Ich würde es mal so definieren Martin mit Freunden und Menschen, die du halt im Leben kennenlernst.
00:02:52: also Freundschaften da geht man eine freiwillige Beziehungen ein.
00:02:56: Die kann sich aber auch wieder lösen.
00:02:58: Geschwisters hingegen suchst du dir ja nicht aus.
00:03:01: Die werden geboren in deine Familie wegkündigen und sagen tschüss macht es gut.
00:03:08: Trotzdem passiert es ja immer wieder, dass über Jahre jahrzehnte Konflikte in einer Familie sind und das die Geschwister teilweise gar keinen Kontakt mehr haben.
00:03:20: Und erst Ereignisse, die nun mal passieren in der Familie, schweißen dann wieder zusammen.
00:03:25: Das können Schicksalsschläge sein, Krankheiten ein Unfall passiert oder was in jeder Familie irgendwann der Fall ist, dass die Eltern sterben und dann trittst du nun mal wieder in Kontakt.
00:03:37: Ich würde aber noch unterscheiden.
00:03:39: vielleicht kannst du mir da helfen Martin.
00:03:40: wir haben ja was gefunden.
00:03:42: wie ist es generell in der Welt zu sehen?
00:03:45: Ist der Geschwisterbegriff immer derselbe?
00:03:49: Es gibt schon so formelle Regeln oder Verpflichtungen die mit dem Begriff Geschwisters einhergehen.
00:03:54: also in anderen Kulturen ist die Beziehung der Geschwister ja oft streng durch kulturelle Normen geregelt.
00:04:01: Da übernehmen die älteren Geschwisters wirklich feste Betreuungs- und Erziehungsverantwortungen für die jüngeren.
00:04:07: Man sieht das in den asiatischen Ländern, in den afrikanischen Ländern.
00:04:11: In Europa ist es ein Stück weit zurückgedrängt.
00:04:13: aber in manchen arabischen Kulturen ist es zum Beispiel so dass der älteste Bruder also eine formelle verantwortungsvolle Führungsrolle in der Familie tatsächlich übernimmt fast wie ein Vater.
00:04:26: Ohne da jetzt zu tief einzutauchen, möchte ich auch sagen.
00:04:29: Manchmal nimmt das auch Formen an die wirklich nicht schön sind und vor allem für die Geschwister wo sich dann dieser ältere Bruder verantwortlich fühlt wirklich auch tragisch enden können.
00:04:40: ja also da gibt es ganz ganz heftige Dinge in dieser Welt.
00:04:44: deswegen die Beziehung zwischen Geschwisters ist etwas ganz ganz besonderes auf dieser Welt.
00:04:53: Bei der Recherche zu diesem Podcast ist mir was aufgefallen, Martin.
00:04:57: Du kennst es ja sicher auch so als sind wir noch nicht.
00:05:00: das wird die Musik nicht hören.
00:05:01: Hip Hop hat es ja geprägt.
00:05:03: dieses Hey Bro oder Hey Sis Ja und mir fällt auf ist dir du hast ja auch Kinder und inzwischen Enkel aber die sind doch nicht soweit dass sie das sprechen.
00:05:13: Aber du hast es bestimmt schon oft gehört wenn die sagen hey this is my bro ja brother Obwohl Sie Freunde sind Und Nicht Geschwister.
00:05:21: Das Ist Auch Etwas.
00:05:23: Für mich klingt es so, dass sie einfach da eine Beziehung wollen zu einem Freund oder einer Freundin die sich wünschen wie geschwesterlich.
00:05:34: Woran kann das liegen?
00:05:36: Ich glaube, dass das auch dieser sprachliche Ausdruck – diese Jugendsprache.
00:05:40: Das ist ja natürlich ein Symbol für die tiefe Verbundenheit, die man zwischen den Mädchen spürt.
00:05:44: Wenn ich zu jemanden sage hey du bist mein Bro dann ist der mir emotional unheimlich nahe und dann teilt man vielleicht auch Geheimnisse miteinander oder man schützt sich gegenseitig.
00:05:54: also auf jeden Fall man hält sehr eng zusammen.
00:05:56: Das sind die Übersetzungen aus meiner Perspektive für Bro- oder Sis.
00:06:01: Für mich es ist noch ein Zeichen von ein bisschen auch, wie soll ich das sagen Martin?
00:06:08: Es macht mich auch ein bisschen traurig weil ich glaube dass viele Jugendliche vielleicht auch allein sind.
00:06:15: und eben diese Geschwisterlichkeit.
00:06:19: Einzelkinder auf der Welt, das wird ja auch immer mehr viele Kinder.
00:06:22: Da bist du gleich in den Sozialfall oder whatever was in deiner Familie ist.
00:06:25: es ist ja heutzutage musst du da schon ganz schön Geld verdienen dass dir auch erlauben kannst man teilt Geheimnisse Man gehört zusammen man is so richtig verschmolzen.
00:06:36: und wenn das nicht da ist dann so wie mir das natürlich auf der Straße in der Freundschaft mit anderen jungen Menschen Und ich meine die gerade Musikindustrie die treibt es natürlich an also Kann dir hundert Lieder nennen, wo Sys und Bro genannt werden.
00:06:50: Ja das prägt es ja regelrecht.
00:06:53: aber lass uns mal zurückgehen zu unseren biologischen Geschwistern also die die auch wirklich in einer Familie geboren wurden Und die die gleichen Eltern haben.
00:07:02: Denn ich möchte mal behaupten aus eigener Erfahrung Geschwisters haben zwar die gleichen Eltern Aber nicht zwingend dieselbe Kindheit.
00:07:12: Also jetzt tauche ich wieder in meine Vergangenheit auf, meine Schwester und ich.
00:07:17: Wir haben ganz verschiedene Erinnerungen an unsere Kindheit.
00:07:20: Obwohl wir wirklich in derselben Familie aufgewachsen sind... Manchmal habe ich so Spaß als Halberg gesagt, ja sag mal bist du adoptiert oder sind wir irgendwo anders aufgewachsen?
00:07:29: Was nicht der Fall ist aber weil sie ganz andere Prägungen hat und auch damit umzugehen.
00:07:36: Ja also wir wachsen in derselsen Familie auf Aber jedes Kind erlebt das aus einer anderen Perspektive.
00:07:45: Bei mir war es so, meine Schwester ist zwei Jahre älter.
00:07:47: die hat natürlich auch unsere Eltern in der ganz anderen Lebensphase erlebt als meine Eltern aus dem Ruhrgebiet migriert muss man fast sagen weggezogen sind nach Bayern wo wir ganz allein waren zwei Erwachsene mit zwei kleinen Kindern da waren meine Schwäste schon drei konnte natürlich schon einiges aufnehmen und ich war gerade einen Jahr alt.
00:08:07: Natürlich hat sie auch die Spannungen zwischen meinen Eltern.
00:08:11: Ich meine, Siedel mal um in den Sechzigerjahren damals in Deutschland mit wenig Geld hier nach Bayern.
00:08:17: Die Oma ist nicht mehr da, die ganze Familie ist nicht noch da.
00:08:20: Meine Schwester hat natürlich ganz andere Perspektiven erhalten als ich die hatte und ... Finanzielle Verhältnisse sind ja auch unterschiedlich.
00:08:30: Die Eltern streiten sich vielleicht bei uns, war das der Fall?
00:08:32: Ich kann es offen sagen und klar hat meine Schwester mit drei Jahren und dann auch mit fünf Jahren ich war er dann die Kleine wesentlich mehr mitbekommen als ich.
00:08:41: wir sind unterschiedliche Menschen.
00:08:43: Wir nehmen Situationen unterschiedlich wahr.
00:08:46: Ich habe mich immer erinnert an eine sehr unbeschwerde Kindheit.
00:08:49: Ich bin auch so generell, ich sehe ja immer nur das Lustige und meine Schwester erinnerte sich an ganz viel Druck!
00:08:56: Die sagt zum Beispiel auch Ja, ich hab' das anders erlebt als du.
00:09:02: Wir sind aber schon in einem Punkt muss ich sagen jetzt inzwischen wo wir darüber gut reden können ohne uns gleich wieder die Köpfe einzuschlagen.
00:09:10: Wir sagen aus meiner Sicht, würde man sagen beide die Wahrheit.
00:09:14: Aber trotzdem ist es anders?
00:09:15: Wie war's bei dir Martin mit vier Geschwistern?
00:09:18: Die spätgeborenen haben eindeutig Vorteile, das muss man ganz klar sagen.
00:09:21: Meine Schwester ist zwölf Jahre älter als ich also die hat eine ganz andere Erziehung noch genossen und vielleicht auch ein anderer Bedrängnis weil das war in der Nachkriegszeit eine junge gegründete Familie.
00:09:33: Ich bin das Nest Hekin.
00:09:35: Also ich kamen zwölf Jahre nach meiner Schwester auf die Erde und natürlich hat man als Nesthäkchen es in vielerlei Hinsicht leichter, weil natürlich die größeren Geschwister sich auch schon vielleicht Freiheiten erarbeitet haben von denen ich profitiert habe.
00:09:49: Meine Kindheit wenn ich zurückschaue und wenn ich die vergleiche mit den Gesprächen mit meinen Geschwisters war deutlich unbeschwerter, leichter fast beflügelter, wenn ich das im Verhältnis setze zu meinen älteren Geschwestern.
00:10:01: also ich hatte die Gnale des späten Geburt.
00:10:04: Damit muss ich gleich schmunzeln, Martin.
00:10:06: Weil ich erinnere mich auch wenn ich so mit Freunden spreche die dann zu dritt waren oder so die dann am Tisch sitzen und sagen ja du durfst es ja alles schon wir mussten ja für dich erst mal das erkänzen Du nix dazu bzw.
00:10:17: du schüttelst den Kopf war nicht ganz so bei dir oder?
00:10:21: Das kommt immer darauf an.
00:10:22: Ich denke, man hat seine Vorteile ohne Frage genossen.
00:10:26: Wenn meine älteren Geschwister schon ein Auto hatten, durfte ich natürlich im Auto mit Freunden viel großartig machen.
00:10:30: Meine Eltern hatten keinen Auto also das war schon ein riesengroßer Gewinn muss ich sagen.
00:10:37: aber natürlich gab es auch Dresche Schläge von den Älterinnen und Schwestern weil wenn man vielleicht dieses mal besonders frech war oder die haben eigentlich gekiebt und dann ja die waren natürlich auch körperlich stärker.
00:10:47: Also das sind natürlich Dinge.
00:10:49: Im Nachhinein wird das ein bisschen mit einem freundlichen Lächeln abgetan.
00:10:54: In der jeweiligen Situation kann es schon mal anstrengend sein, aber wenn ich jetzt den großen Strich drunter ziehe wie sieht denn das Fazit meiner Kindheit aus?
00:11:02: als Jüngeres oder als jüngstes Kind einer Familie?
00:11:05: relativ unbeschwert und der Vorteil ist natürlich auch größere Geschwister zu haben kräftige Brüder die natürlich auch wenn von anderen Anfeindungen kamen, die sich natürlich vor allem aufgebaut haben.
00:11:17: Also die auch den Schutz der eigenen sozusagen Geschwister auch vorgenommen haben.
00:11:21: Das war schon großartig bei den großen Brüdern.
00:11:23: Da hast du Glück gehabt Martin!
00:11:26: Denn das ist echt interessant, wie jeder so den Einblick hat.
00:11:29: Bestätigt was wir vorhin auch gesagt haben, jeder sieht es eben anders.
00:11:33: und jetzt Martin nochmal, jetzt gehen wir mal rein in die heutige Zeit ja?
00:11:37: Jetzt bist du ja erfolgreich hast einen tollen Beruf, bist verheiratet, hast viele Kinder.
00:11:41: Wir haben was erreicht, wir haben Lebenserfahrungen, wir habe eine eigene Beziehung.
00:11:45: Und dann ist da dieses Treffen.
00:11:48: Dann sitzt er vor deinem Bruder von deiner Schwester Und dann unterhält man sich so und dann merkst du plötzlich bist wieder zwölf Jahre alt.
00:11:56: Diese alte Dynamik ist sofort wieder da, denn wir haben ja in der Familie alle Eine gewisse Rolle.
00:12:04: Die wurde ja von klein aufgeprägt, du warst ... Du hast vorhin gesagt das Nesthäkchen?
00:12:10: Das ist eine Facettenreichtum und da können wir gar nicht gezielt darauf eingehen.
00:12:13: Aber allein die Überlegung, du wartest ein Nesthägchen, jetzt bist du aber ein Junge gewesen.
00:12:18: Ein Nesthädchenmädchen hat sicher noch mal ganz andere Erfahrungen wie du sie hattest!
00:12:24: Meine Schwester war die große, dann gibt es den großen Bruder oder die vernünftig ist... Ich kann nicht beim Familientreffen noch sagen, nach dem brauchste gar nichts zu sagen.
00:12:34: Der bringt sowieso nicht rechtzeitig mit.
00:12:37: dann die, die immer das Sensibülchen ist ja oh nee erzählt das Erik kann mal gar nicht du weißt doch das verträgt sie nicht.
00:12:43: und die die sich immer um alles kümmert meine Mutter zum Beispiel die waren auch fünf Geschwister.
00:12:47: Meine Mama hat sich immerum alles gekümmert.
00:12:49: Sie war auch die älteste.
00:12:50: es war damals noch Kriegszeiten Sie ist im Krieg groß geworden, dann kamen die Geschwisterchen.
00:12:56: Sie war der Fels dieser Familie was die Geschmister angeht.
00:13:00: und diese Rollen bei meiner Mama konnte ich es wirklich beobachten.
00:13:04: sie wurde ja achtundachtzig Jahre alt.
00:13:06: Ich weiß noch so auf Familien treffen egal ob sie fötzig war ob sie fünfzig war Ob sie dann siebzig war wenn man sich getroffen hat auch ihre Mutter ist er recht alt geworden.
00:13:14: Meine Mutter war immer die die Trudel die alles organisiert hat.
00:13:18: Ja sie war die älteste Schwester.
00:13:20: Und diese rollen Die kriegst du auch nicht so einfach los.
00:13:25: Du bist wieder in dem Alter wie du bist.
00:13:28: und was jetzt komisch natürlich dann ist beziehungsweise verständlich für mich, du reagierst dann auch letztlich wieder wie früher.
00:13:36: ich erinnere mich wenn ich das von meiner Mutter nehmen darf.
00:13:38: Ich kann es deswegen auch nehmen weil alle Geschwister inzwischen leider verstorben sind.
00:13:42: ich tu da niemanden etwas böses.
00:13:43: aber Ich weiß auch, wenn dann so Treffen auseinander ging und wir saßen wieder im Auto zurück nach Bayern.
00:13:49: Da hat die Mama mit vielen wirklich achtzig Prozent tollen Geschichten.
00:13:52: aber da hat's den Mann mal gesagt Mensch der verändert sich auch nicht.
00:13:55: jetzt hat er wieder bla bla bla ja?
00:13:57: Und da reagiert man wieder wie früher man kommt wieder in diese Rolle und diese alten Konflikte werden plötzlich wieder groß.
00:14:07: vielleicht bist du nicht wieder nicht ernst genommen worden oder du wirst wieder wütend.
00:14:13: Du hast dich dann wieder gerecht.
00:14:14: Ich weiß nicht, ich habe zu meiner Mama dann aufgesagt.
00:14:16: Warum regst du dich denn so auf?
00:14:17: Warum rechtfertigst du sich denn?
00:14:18: da ist doch total egal.
00:14:20: Nein das steckte in ihrer Kondisse auch nicht raus!
00:14:23: Warum isst es so Martin?
00:14:24: Du hast viele Geschwister.
00:14:25: was denkst du?
00:14:26: Ich muss das ein bisschen relativieren Angie.
00:14:28: wenn mich an die Generation meines Vaters denke und von meinem Vater lebten ich glaube vier fünf oder sogar sechs Geschwisters nach dem Krieg am gleichen Ort.
00:14:37: Und wenn diese Familie zusammengekommen ist war es tatsächlich so, dass die Rollenverteilung genauso war wie sie vielleicht auch in den Kindertagen gegiebt hatten.
00:14:46: Also während der Vorkriegszeit, während der Kriegszeit mit allem drum und dran.
00:14:49: Bei uns war das anders weil wir uns vielleicht auch natürlich über die Gemeinsamkeit.
00:14:53: beim Sport hat alles super gut funktioniert aber wir sind nachher wirklich auseinander gegangen.
00:14:57: ich bin in den Süden gegangen mein Bruder ist keine Ahnung in den Westengang der andere ist hier oben im Norden geblieben der andere is noch Hessen gegangen meine Schwester ist nach Tenerife gegangen Und die räumliche Distanz hebt viele Dinge wiederum auf.
00:15:10: Wenn du dann wiederum zurückkommst, bist du nicht so festgefügt in diesen alltäglichen Familien-Einsatz.
00:15:17: Ich will das mal so ausdrücken und dann kannst du natürlich deine eigene Personality auch stärker zum Einsatz bringen.
00:15:24: Dann fällt es du nicht unbedingt in dieses traditionelle Rollenmuster zurück.
00:15:27: also es gibt genau diese zwei Unterschiede die du sagst.
00:15:30: ich nehme meinen Vater mit seinen Geschwistern nach der Kriegszeit, die da zusammen waren und alle hatten sie ihre eigene Rolle gespielt.
00:15:37: Und dann kam es auch manchmal zu Verwerfungen.
00:15:39: Wenn ich mir heute das angucke, schügig sozusagen auch räumlich voneinander getrennt eine eher einzigartige Persönlichkeitsentwicklung, so wie wir es mal formulieren, kann man sich natürlich auch von seiner Rolle trennen.
00:15:52: Dennoch gibt es dieses unsichtbare Band dass die Menschen miteinander verbinden.
00:15:57: Das hört sich toll an.
00:15:58: Ich freue mich wirklich, Martin, dass es bei euch auch so wunderbar klappt!
00:16:03: Ich denke, es gibt Familien da funktioniert das auch wunderbar und dann gibt's deswegen bin ich aufs Thema gekommen, Martin.
00:16:10: Dann gibt es natürlich viele Menschen... Da klappt es leider gar nicht.
00:16:12: also wie du gesagt hast ihr habt euch räumlich entfernt.
00:16:16: jetzt denkt mal wenn die Menschen doch aufeinandersitzen gerade im ländlichen wo man ja dann baut in der Nähe weil man bei den Eltern ist.
00:16:26: Da kann ich mir schon vorstellen oder weiß es ja auch aus Erzählungen in meinem Freundschaftsbekanntenkreis.
00:16:33: Da gibt's schon Rivalitäten, die von klein auf bestanden haben und irgendwie nicht auffüllen.
00:16:39: Erst kürzlich bin ich mit jemanden spazieren gegangen.
00:16:42: dann haben wir so geredet und gesagt da her weißt du das war immer schon.
00:16:46: mein Bruder hat immer schon der kleine des Bobberle von der Mama Und noch heute, die sind beide über sechzig.
00:16:53: Noch heute ist er das Boppa-Lieferner Mama und er hat's zwar lachend auch erzählt und im Spaß aber in mir drin dachte ich mehr naja wenn du jetzt Sechzig bist und du immer noch irgendwie so bisschen nicht das bekommst oder immer noch im Kopf hast der andere ist immer noch der Liebling Das is schon verletzend.
00:17:14: auch finde ich ja
00:17:17: Ich muss das schwunzeln, wenn du das so erzählst.
00:17:19: Das Bild hat sie natürlich von meinem Internet.
00:17:20: Bist du
00:17:21: auch des Popole oder von der Mama gewesen?
00:17:23: Ich glaube ich habe in meiner Persönlichkeit einen gewissen Unterhaltsamkeitswert gehabt.
00:17:28: In meiner Persöhnlichkeit.
00:17:29: Ich hab immer unterschiedliche Jobs gehabt.
00:17:31: Ich habe von vielen Erfahrungen berichten können.
00:17:34: Das war schon ein bisschen exotisch gerade am Anfang.
00:17:38: Und ich konnte immer gut reden und deswegen haben die anderen vielleicht auch geguckt, okay was der Martin da erzählt.
00:17:43: irgendwie finde ich das... Vielleicht hätte ich das auch gerne.
00:17:46: also da gab es natürlich schon vielleicht auch so eine unausgesprochene Rivalität.
00:17:51: aber ich glaube meine Mutter und mein Vater die haben ihre Liebe wirklich relativ gut aufgeteilt.
00:17:57: Also jeder hat zwanzig Prozent gekriegt.
00:17:58: Ich habe vielleicht einundzwanzig Aber du sprichst natürlich einen ganz wahren Kern an.
00:18:06: Das ist wirklich für viele Leute, dass auch im gehobenen Alter immer noch ein Thema ist.
00:18:12: Wobei ich dann sage... Ich zog mit den Schultern und sage okay, möchte ich frei davon?
00:18:17: Aber das ist noch ein anderes Thema, Angie!
00:18:19: Lass mal das aber nochmal reinspielen weil wir jetzt Geschwisterbeziehung hin oder her... Du kannst es so gut machen wie du willst wenn die Eltern ... reinfunkten, ja im Sinne von sie behandeln nun mal die Kinder wie Sie behandeln und auch wenn sie es fair.
00:18:32: Meine Mama hat immer gesagt ich habe mich immer fair behandelt.
00:18:35: trotzdem kam es unterschiedlich an Ja?
00:18:38: Und wenn ich zurück auf meine Coaches gehen kann aus meinen vielen Gesprächen die für ist nicht immer das Thema aber ganz oft kommt dann so das Hauptthema beruflich und dann ... haben wir noch ein bisschen... Ja, eigentlich ist es jetzt nicht so wichtig.
00:18:54: Aber wenn wir doch noch Zeit habe ich würde mal gerne sprechen.
00:18:59: Mein Bruder wird immer anders behandelt als ich.
00:19:01: und das sagen dann Menschen zu mir, Coaches die sind weit über vierzig, weit über fünfzig auch noch älter.
00:19:07: Und da merkst du ah, da ist was ja?
00:19:09: Die Schwester bekommt immer die Unterstützung und ich nicht!
00:19:12: Mein Brudder darf sich Dinge erlauben für die ich kritisiert werde, wenn ich's tue.
00:19:17: Bei denen wird alles entschuldigt bei mir nicht.
00:19:19: Ich muss immer funktionieren.
00:19:20: Oder ganz aktuell ist ja auch unserem Alter geschuldet, sie pflegen dann weil sie näher dran wohnen die Eltern oder die noch das übrige Elternteil und die anderen sind in der Ferne können nicht so oft kommen wollen aber mitbestimmen wollen aber immer ganz laut sagen wie es jetzt funktionieren muss.
00:19:40: Und ich muss sagen, da beginnen bei mir im Coaching dann wirklich Gespräche wo wir gemeinsam dann erarbeiten.
00:19:47: Das ist eine ganz individuelle Sache je nach Situation wie wir das eben hinbekommen dass mein Coachee Kräfte findet und Möglichkeiten aus diesen Situationen besser rauszukommen damit eben diese Spannungen sich auflösen können damit die Situation geklärt wird.
00:20:08: Und wo ich es schon angesprochen habe gerade Martin Ehrlich gesagt gar nicht, wie das bei dir ist.
00:20:13: Meine Eltern sind ja beide verstorben.
00:20:16: Das ist so der Schritt Der dann auch noch mal in einer Geschwisterbeziehung hochkommt.
00:20:23: Was isst denn jetzt wenn die Eltern nicht mehr können?
00:20:26: Sie werden älter sie brauchen Hilfe Vielleicht auch sogar richtig viel Hilfe Weiß jetzt nicht Martin, wie es bei dir hast du dir eine Eltern noch?
00:20:36: meine Älter sind natürlich schon lange tot mein vater schon mit siebzig gestorben Meine Mutter ist jetzt auch schon im Jahr, weiß ich nicht.
00:20:43: Sie sind reingestorben.
00:20:45: also wir sind schon lange sozusagen unter uns.
00:20:47: aber das ist interessant so wie du es erzählst.
00:20:50: Ich sage mal manche Dinge überleben ja natürlich auch den das Leben der Eltern und wirken immer wieder nach nach vor Ort wenn wir schon sozusagen über das Ableben von Menschen sprechen.
00:20:59: das Interessante ist er wenn wir Geschwister in diesem Sommer plötzlich Geschäftspartner werden.
00:21:04: Also was passiert denn?
00:21:05: Wenn Eltern sterben?
00:21:07: häufig ist ja Erben ein richtiger Streitfall oder Kinder an.
00:21:12: Kannst du dir das vorstellen, Angie?
00:21:14: Da brauche ich mir nicht vorstellen!
00:21:15: Das kenne ich nicht aus meiner eigenen Familie.
00:21:18: da gab es nichts zu erben, da gab's keine Probleme aber auch... Die Zeremonie der Beerdigung, wie man das möchte.
00:21:27: Wenn der eine will ... Ich weiß noch nicht, wie das mit meinem Papa war.
00:21:29: Da war die Mama ja noch am Leben und wir hatten alle drei ein bisschen andere Vorstellungen.
00:21:34: natürlich hat die Mama das am Schluss entschieden.
00:21:36: es war auch alles okay.
00:21:37: aber ich habe gemerkt auch da kommen ja Dinge auf einen zu.
00:21:41: die sind wirklich Bretter.
00:21:42: und darf ich nochmal einen Schritt zurück gehen Martin wenn's darum geht die Eltern zu unterstützen?
00:21:47: Vielleicht sind sie noch gar nicht so, dass Sie in eine Pflegeeinrichtung gehen müssen.
00:21:51: Aber vielleicht ist es so, das man Sie zur Arztterminen fahren muss, dass man überlegen muss können Sie in dem Haus noch weiter leben?
00:21:58: Muss man vielleicht da was verändern baulich oder müssten Sie ausziehen?
00:22:02: Das sind alles Dinge die geklärt werden müssen und da würde ich jetzt gerne mal einen Link brechen.
00:22:09: Martin!
00:22:10: Ich sage jetzt ein Wort, das hast du wahrscheinlich noch nie gehört.
00:22:14: Dösthetning Sagt ihr das was?
00:22:16: Das ist vollkommen neu für mich, überrascht mich.
00:22:19: Ich habe keine Ahnung was das ist.
00:22:21: War es für mich auch?
00:22:22: Dösthetning ist ein Begriff aus Schweden.
00:22:24: Es ist ein schwedisches Wort.
00:22:26: in Englisch übersetzt hieß es sowas wie Death Cleaning also... zeichnet praktisch und das wird in Schweden traditionell gemacht.
00:22:34: Das bezeichnet, dass Bewusste aussortieren und Aufräumen des eigenen Besitzes und zwar zu Lebzeiten und zwar auch jetzt nicht erst wenn man schon kurz vorm Ableben ist sondern auch wesentlich früher, wenn man sich noch kümmern kann damit die Hinterbliebenen eben nach dem Tod nicht mit diesem ganzen übervollen Vermächtnis dastehen, das ist zum einen ja seelische Belastung.
00:22:58: Körperliche Belastungen.
00:22:59: ich kenne jemanden die steht mit dem Haus also schon länger her mit dem haus der Eltern da.
00:23:06: es war ein großes haus erst auf der vater verstanden an die mutter und dann trenn dich mal von diesen sachen.
00:23:11: ja da sprechen wir wirklich vom ausmisten.
00:23:14: Das ist Dirst Hedning und das macht übrigens, du kennst sie die Markeeta Lübben.
00:23:19: Ist ein Ordnungscoach war auch schon in unserem Webcast in unseren Podcast.
00:23:23: Entschuldigung Und die lade ich auch noch mal ein Martin.
00:23:26: Ich denke im Herbst werden wir das machen Da wird sie drüber berichten.
00:23:30: Sie hält da sehr, sehr gute Vorträge und macht es auch aktiv über dieses Warum es wichtig ist dieses Auszutieren zu machen?
00:23:37: Und nicht zu sagen ach mir egal nach medizinflot ja und wenn sich Eltern darüber geht schon Gedanken gemacht haben.
00:23:44: Ich danke meiner Mama, dass sie es getan hat!
00:23:46: Meine Mutter hat wirklich zu Lebzeiten viel schon ausgeräumt und mir da einen großen Gefallen getan das ich das nicht tun musste.
00:23:55: aber wenn man das nicht getan hat dann müssen die Kinder ja die Geschwister entscheiden.
00:24:00: wer macht jetzt das?
00:24:01: Wer übernimmt die Verantwortung?
00:24:03: Wer hat die Zeit?
00:24:04: Wer wohnt in der Nähe?
00:24:06: macht die behördlichen Dinge.
00:24:08: Und dann kommt es wieder zu Konflikten, Martin!
00:24:11: Ich mache alles und die anderen kümmern sich um nichts.
00:24:14: Ich habe eine Freundin aus der Schule noch, wir haben immer noch guten Kontakt.
00:24:18: sie ist in der Nähe der Mutter also in der nähe heißt ne Stunde weg und die Anderen zwei Geschwister wohnen wirklich im weitesten Auslad den Asien in Amerika Natürlich, die mögen sich alle drei und die kümmern sich auch zu dritt.
00:24:31: Aber sie ist natürlich die, die hinfahren muss und das tun was wirklich Nähe erfordert ja?
00:24:38: Und da ist es ja ganz Okay wenn die Person dann sagt ich kann und will dass nicht mehr alleine tragen.
00:24:45: und jetzt hast du vorhin schon gesagt Was ist denn wenn wirklich Es so weit ist dass die älter nicht mehr da sind?
00:24:50: wenn das er bekommt Ja Dann geht's richtig los.
00:24:53: Du hast mehr bekommen, du hast dich aber doch nie gekümmert.
00:24:56: Warum kriegst du das?
00:24:57: Ich will da auch die Hälfte und dann wird so eine Erbschaft ja schnell auch Schauplatz von großen Konflikten wo auch alte Rechnungen wieder hervorgeholt werden.
00:25:08: Sätze wie es war damals schon!
00:25:10: Du durftest auf Gymnasium ich musste auf die Realschule Und dann geht das Ganze wieder los.
00:25:16: Was können wir also selbst tun?
00:25:18: Du hast ja ne Familie Martin wo's ganz gut klappt.
00:25:21: Hast ein Tipp für uns.
00:25:23: Ich puste jetzt so ein bisschen die Backen auf, Angie.
00:25:26: Ich bin der Überzeugung dass man seine eigene Position auch einfach mal dann vielleicht neu justieren sollte.
00:25:35: Auch wenn ich der Jüngste bin kann ich trotzdem das Wort ergreifen und mit Ruhe und mit Sachlichkeit wie ein Ältester natürlich oft meine Geschwister auch einwirken.
00:25:47: Du bist nicht dein Leben lang das Nestig.
00:25:49: Das bist du vielleicht biologisch und vom Alter her, aber wenn deine Reife fortgeschritten ist dann kannst du natürlich auch eine andere Rolle und eine andere Position annehmen.
00:25:57: Das finde ich super!
00:25:58: Wenn man das schafft auch im Verhältnis zu seinen eigenen Geschwistern.
00:26:02: Drei Vorschläge haben wir für euch?
00:26:04: Drei Sätze.
00:26:05: die könnt ihr euch jetzt gedanklich notieren oder in den Shownauts nachlesen.
00:26:09: Die können dir benutzen wenn ihr sagt ja wie mache ich das denn?
00:26:12: Wir müssen vorhin beschrieben.
00:26:13: Du sitzt am Tisch zack bist wieder zwölf Jahre alt bist im richtigen Leben vielleicht wirklich Manager, machst einen tollen Job, bist erfolgreich.
00:26:21: Was kannst du tun?
00:26:22: Der erste Satz okay das kann ich übernehmen, das andere kann ich aber nicht übernehmen.
00:26:28: also Beziehstellung für dich selbst.
00:26:31: oder der zweite Satz den wir euch mitgeben ok Ich möchte darüber sprechen Aber nicht in diesem Ton.
00:26:40: Lass dich nicht zu diesen kleinen zwölfjährigen runter machen sondern sagt nicht in diesem Ton.
00:26:45: Also auch wieder deine Bedürfnisse klarlegen, denn du möchtest dass das seriös besprochen wird.
00:26:51: Unser dritter Satz?
00:26:52: Ich sehe das anders als Du und trotzdem können wir miteinander verbunden bleiben.
00:26:58: Klarmachen wo Du Stellung beziehst aber auch klar machen Du bleibst Aber meine Familie Wir bleiben verbunden Und das ist genau der Unterschied zwischen dem zwölfjährigen und dem Erwachsenen.
00:27:10: ich Nicht jeder Konflikt muss gewonnen werden.
00:27:13: Auch nicht jede Meinung muss gedreht und verändert werden.
00:27:16: Und nochmal wichtig, Geschwisterbeziehungen müssen auch nicht so eng sein wie das vielleicht andere vorleben ja?
00:27:24: Nur weil Freunde von dir ständig jede Woche zusammen grillen.
00:27:28: Das ist ja die tolle Familie!
00:27:30: Das muss bei dir nicht zu sein.
00:27:32: Familie bedeutet nicht automatisch Nähe Und Distanz, haben wir jetzt bei Martin gesehen bedeutet ja nicht automatisch Lieblosigkeit oder nichts miteinander zu tun.
00:27:42: Ganz im Gegenteil manchmal ist ein bisschen Abstand genau das was eine Beziehung überhaupt wieder möglich macht.
00:27:49: also merkt euch diese drei Sätze und Beziehtstellung für euch selbst.
00:27:53: und noch ein kleiner Spoiler.
00:27:55: Wir werden dem nächsten Podcast aufnehmen, darüber wie du selber Haltung für dich einnehmen kannst damit du auch von der zwölfjährigen oder dem Zwölfjährigen zum Erwachsenen kommst.
00:28:05: Martin!
00:28:06: Reflexionsfrage
00:28:08: Welche Rolle spielst Du in Deiner Familie noch heute?
00:28:12: Obwohl Du längst erwachsen bist Möchtest Du diese Rolle eigentlich immer noch spielen?
00:28:18: Und dann kommen wir zu meiner Lieblingskategorie.
00:28:21: Tanzen geht immer und ich habe ein Lied ganz kurz und knapp, ich sag's wie es ist We Are Family.
00:28:28: Das ist ein Liet von neunzehnneunzebzig von Sister Sledge und wurde übrigens deshalb geschrieben und auch so genannt weil diese Sister Sledges eine tolle Verbundenheit haben Diese drei Schwestern.
00:28:40: im Text singen sie ja auch I got all my sisters with me Weil ich auch meine Schwester wieder gefunden habe, seit ungefähr zwei Jahren sind wir sehr verbunden.
00:28:50: Deswegen mein Lied heute Sister Sledge We Are Family Martin.
00:28:56: Ich hab einen Lied mitgebracht.
00:28:57: das hat Cat Stevens für ein Musical geschrieben das allerdings nie veröffentlicht wurde.
00:29:02: und dieser Song den er dort beschreibt der spielt in der Zeit der russischen Revolution Und über einem Bauernsohn der seine Familie verlassen will um in den Krieg zu ziehen während sein Vater ihn zum bleiben überreden will.
00:29:15: Es ist schon schwerer Kost, das Musikl wurde nie veröffentlicht aber der Song den er geschrieben hat, der wurde weltbekannt.
00:29:22: Father & Son und Cat Stevens ließ natürlich auch seine Erfahrung aus dem eigenen Verhältnis zu seinem Vater damit einfließen.
00:29:29: wer dieses Lied hört die wird seine Seele berührt.
00:29:33: Das ist richtig.
00:29:34: oh ich liebe das Lied.
00:29:35: schön ausgesucht Martin.
00:29:37: Ja ihr Lieben Geschwister können ein Geschenk sein, aber Geschwester können auch unglaublich anstrengend sein.
00:29:45: Ich muss übrigens gerade Martin an deinem Bruder denken mit dem du immer so einen kleinen Rivalismus hast wenn es um Ereichen von irgendwelchem Tennis-Borbiede zieht.
00:29:53: Ja genau!
00:29:55: Geschwisters können anstrecken sein sie können uns zum Lachen bringen und manchmal kennen Sie auch unsere empfindlichsten Stellen Aber wir sind heute nicht mehr die Kinder von damals.
00:30:04: Wir dürfen unsere eigenen Entscheidungen treffen Und ganz wichtig, wir dürfen Grenzen setzen.
00:30:11: Wir dürfen auch Verantwortung übernehmen – auch wenn wir das Nesthäkchen waren!
00:30:15: Aber wir dürfen auch Verantwortung zurückgeben vielleicht trotzdem der die älteste Wahn in der Familie und wir dürfen akzeptieren dass unsere Schwester oder unser Bruder die Dinge anders sieht als wir.
00:30:30: Es muss nicht immer eine gemeinsame Wahrheit geben.
00:30:32: es reicht manchmal stehen zu lassen, ohne die eigene aufzugeben.
00:30:41: Und das könnte die erwachsenste Form von Geschwisterliebe sein.
00:30:46: Ich muss dich nicht verändern!
00:30:48: Du musst mich nicht verstehen aber wir müssen uns auch nicht mehr gegenseitig verletzen und wenn Nähe nicht funktioniert dann darf auch ein bisschen Abstand dazu gehören Denn Familie bleibt Familie.
00:31:01: da spielen Kilometer keine Rolle.
00:31:04: Aber wie wir miteinander umgehen Das dürfen wir als Erwachsene immer neu entscheiden.
00:31:10: Wir wünschten euch eine tolle Woche mit euren Geschwistern, mit eurem Familien und dem auch immer!
00:31:16: Bleibt uns treu.
00:31:16: das waren Martin und Angie.
00:31:31: Tschüss!
Neuer Kommentar