F125: Bock auf eine gemeinsame Reise? Was hinter der Station Theory steckt.
Shownotes
In dieser Folge erfährst Du, warum Beziehungen manchmal enden müssen, weshalb Abschiede oft Entwicklung bedeuten und wie Dir die Station Theory helfen kann, loszulassen – ohne Bitterkeit. Eine Folge über Vertrauen, Veränderung und die Kunst, Menschen dankbar ziehen zu lassen.
NEUE Rubrik: Der Soundtrack Deines Lebens. Als DeeJane Äinschi L.O.V.E. hat Äinschi viele Jahre die Menschen auf die Tanzflächen gezogen. Ab sofort findest Du unsere Playlist auf Spotify: Tanzen Geht Immer Äinschis Talk
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00:00:00: Menschen kommen in unser Leben, begleiten uns ein Stück und dann kann es sein dass ihr Weg sie woanders hin führt.
00:00:08: Sie haben eine neue Stelle, sie ziehen um oder sie haben sich entschlossen das Team zu verlassen Und du spürst einen Stich im Herz Nicht weil etwas Schlimmes passiert ist sondern weil dir plötzlich bewusst wird ab morgen fehlt mir etwas.
00:00:26: Mutig und motiviert durchs Leben.
00:00:29: Der Motivations-Podcast mit uuh wie unterhaltsam, unerschütterlich und unglaublich empathisch.
00:00:36: Das ist Angie's Talk.
00:00:40: Hallo herzlich willkommen bei der neuen Folge von Angie´s Talk Mit mir Angie Jacobsen und meinem Sidekick Martin Puscher.
00:00:49: Lieber Martin Wie geht es dir?
00:00:51: Ich habe keine dicke Backe mehr.
00:00:52: Mir geht sehr gut.
00:00:53: Beim letzten Mal war es noch eine angeschwollene Backel.
00:00:55: Ja, das stimmt.
00:00:56: Der Zahn plagte dich.
00:00:58: Martin und ich habe inzwischen eine gewisse Form von Freiheit erlangt.
00:01:03: Ich habe nach fast zweiunddreißig Jahren das Unternehmen verlassen bei dem ich sehr lange jetzt gearbeitet habe.
00:01:10: Und da kam mir auch die Idee nämlich genau bei der Abschiedsfeier, die mir wunderschön bereitet wurde von ganz vielen Kolleginnen sogar aus Frankfurt angereist.
00:01:20: Ich grüße ganz herzlich und bedanke mich auch bei allen, die so herzlich da waren.
00:01:25: und jetzt unser Thema, man sagt ja das Leben sei eine Reise.
00:01:31: Kennst du bestimmt auch Martin?
00:01:35: Ja ich würde heute gerne mal dieses Bild der Zugfahrt reinnehmen und zwar bitte denkt nicht an die Deutsche Bahn.
00:01:42: Denkt mal an unsere ZugfahrT wobei Die Deutsche Bahn, glaube ich.
00:01:46: Das ist auch sehr realistisch denn es ruckelt ja immer mal man hat Verspätungen Man kommt nicht immer gleich da an wo man hin möchte.
00:01:53: Eigentlich passt das sehr gut Unsere unser Leben.
00:01:58: lasst es uns heute mal in eine Reise verpacken Eine Fahrt mit vielen Stationen Vielen Begegnungen und unser heutiges Thema Leider auch vielen Abschieden.
00:02:09: Wie geht's dir damit Martin?
00:02:11: Ich
00:02:11: hab ne rational, emotionale Beziehung zum Thema Zugreisen und zum Thema Begegnungen.
00:02:17: Ich war als junger Mann Zuchbedleiter bei einer Sonderzugbetriebsgesellschaft.
00:02:23: also ich habe Menschen in Hamburg eingeladen und hab sie runter an die Urlaubsdestinationen gefahren nach Jugoslawien, nach Italien, Nach Österreich, nach Spanien usw.
00:02:34: Und genau das was du sagst?
00:02:37: Menschen steigen ein in den Zug steigen auch wieder aus, aus dem Zug.
00:02:41: Und es gibt trotz der kurzen Zeit manchmal ganz berührende Momente und das ist vielleicht auch ein kurzen Zeitraffer so wie unser Leben funktioniert.
00:02:50: Ja seh ich genauso, das ist interessant!
00:02:52: Das wusste ich noch gar nicht von dir Martin.
00:02:54: Zugbegleiter, Lokführer würde zu dir auch passen.
00:02:59: Das ist ein ganz tolles Bild.
00:03:01: Ich meine, ihr seid ja da eine Zeit lang gefahren und du hast die Menschen über Stunden kennengelernt und vielleicht auch so eine leichte Art von Freundschaft schließen können und dann sind sie weg.
00:03:10: Zurück fahren Sie vielleicht mit jemandem anders.
00:03:12: Stellen wir uns das mal vor!
00:03:14: Wir sitzen in diesem Zug und dieser Zug fährt... ...ist unser Leben.
00:03:20: Und an jeder Station steigen Menschen ein.
00:03:23: Ganz am Anfang als erstes sitzen natürlich drin, auch nicht bei allen aber bei vielen unsere Eltern.
00:03:29: Dann kommen Freunde dazu!
00:03:31: Die Familie Die Oma, der Oper.
00:03:34: Alles was in unserem Leben auftaucht.
00:03:36: Dann kommen Nachbarn dazu!
00:03:38: Da sind wir vielleicht im Sportverein oder machen in der Blasmusik mit oder sonst irgendwas... Wir haben Vereinskameraden.
00:03:46: In der Schule, Schulfreunde lernen wir kennen.
00:03:49: Dann kommt die erste Liebe.
00:03:51: dann kommt vielleicht die zweite Liebe bei Martin Gings gleich bis zur dritten vierten bis er sich endlich festgesetzt hat.
00:03:57: und manche sitzen nun mal nur wenige Stationen in dem Zug bei uns.
00:04:03: Andere wiederum begleiten uns über viele Jahre, mit manchen lachen wir und streiten auch.
00:04:10: Mit vielen Teilen werden ein Stück des Lebens intensiver, ich stelle mir das gerade so vor in dieser Führerkabine und dann wird gequatscht und erzählt und was da passiert ist.
00:04:20: Irgendwann aber hält der Zug natürlich mal an die Tür öffnet sich und jemand im Abteil steht auf.
00:04:28: nicht immer hat die Person auch gesagt dass sie jetzt aufstehen wird.
00:04:32: Sie nimmt ihren Koffer, lächelt vielleicht noch mal und steigt dann aber aus!
00:04:38: Es ist nichts wirklich Schlimmes passiert.
00:04:40: die Person ist nicht verstorben sondern sie hat jetzt eine andere Reiseroute und darüber reden wir jetzt genau denn unser Leben besteht aus vielen Stationen.
00:04:53: Martin Abschied an was denken wir meistens?
00:04:57: Ja, ich denke da natürlich auch an berufliche Situationen.
00:05:01: wenn du halt sehr intensiv und kollegial und wirklich freundlich und sich gegenseitig vertrauen.
00:05:07: Einen Kollegen oder eine Kollegin verlierst die gesagt ich nenne neue Job Opportunity war das ist dann schon auch mal schmerzlich.
00:05:16: oder ja der Freund der plötzlich immer die ganze Zeit dich während der Schule begladet hat er halt mit seinen Eltern irgendwie wegzieht.
00:05:23: auch dass es ja ein Abschied
00:05:25: Weiß ich noch früher, wenn das so gerade die ersten Freundschaften in der Schule waren.
00:05:29: Wir sind ja hier auch in einem Gebiet wo viele Bundeswehrler früher waren und die wurden ja dann versetzt nach drei vier Jahren oder waren sie einfach wieder weg.
00:05:38: meine beste Schulfreundin zum Beispiel Man hört sich noch, die hat da sehr drunter gelitten.
00:05:42: Die sind alle paar Jahre mussten die umziehen und sie musste immer wieder neu Anschluss finden.
00:05:47: auch Und ich möchte behaupten ohne jetzt nahezutreten Sie weiß es selber so Abschiede.
00:05:52: Trennungsschmerz ist für sie ein Trigger.
00:05:54: Ja das musst du auch das begleitet dich.
00:05:56: ja Da bist du eine erwachsene Frau aber wenn dann ein Abschied kommt dass haut dich immer wieder um.
00:06:01: Ja Martin was mir neulich passiert ist oder ist jetzt auch schon ein paar jahre her Aber ich war dann sehr glücklich den Anschluss zu finden.
00:06:09: Mein Arzt ist in Ruhestand gegangen, den ich wirklich, wenn ich das so sagen darf sehr geliebt habe, grüße an ihn falls er zuhört und das war mein Hausarzt in Landsberg und ich habe ihn wirklich verehrt regelrecht.
00:06:22: meine Mama war bei ihm, meine Frau ist auch bei ihm gewesen und er ist in Ruhe standgegangen verdientermaßen ja kann auch nicht ewig da bleiben.
00:06:29: Das hat mich auch traurig gemacht weil man so eine Verbindung hatte gerade wenn es um Gesundheit geht.
00:06:35: Dann einen Punkt Martin, ich hab's nicht erlebt.
00:06:37: Aber du vielleicht?
00:06:38: Stichwort Kinder, wie ist
00:06:39: das?
00:06:39: Oh ja!
00:06:40: Wenn die Kinder aussehen... Das ist schon wirklich eine große Zäsur.
00:06:44: Manchmal für die Mütter schwieriger als für die Väter sage ich offen und ehrlich.
00:06:49: aber das ist schon ein ganz großer Schritt weil die da natürlich groß geworden sind und meine beiden großen Kinder, die sind dann auch fröhlich ins Ausland gegangen mein Sohn nach Holland, meine Tochter nach Kanada wow das war dann schon ziemlich weit weg muss ich sagen.
00:07:04: tief durchhaben.
00:07:05: Wir haben ja vor fünf Jahren geheiratet, meine Frau und ich in einem ganz tollen Restaurant hier in der Nähe.
00:07:11: Ein ganz toller ... Ja!
00:07:12: Gasthofrestaurant, das Lloyd-Pold-Wers kennt und die haben jetzt ich glaube es ist jetzt anderthalb Jahre her.
00:07:18: Haben die zugemacht?
00:07:19: Nach dreißig Jahren haben sie das Restaurant geschlossen hatte nichts mit uns zu tun.
00:07:24: aber die sind natürlich auch in den Vorruhestand gegangen und wollten dann einfach nicht mehr... Das hat einige Leute hier auch getroffen uns auch weil wir sind jedes Jahr dort sehr gerne hingegangen schon allein als Erinnerung an unsere Hochzeit.
00:07:38: und da ist dein Lieblingsrestaurat nicht mehr da ja!
00:07:41: Das ist schon krass.
00:07:42: Genauso natürlich der andere Punkt, vielleicht schlagen wir selber ja mal ein neues Kapitel auf.
00:07:47: Das ist das was mich jetzt inspiriert hat.
00:07:49: ich bin ja jetzt gegangen und schlage für mich ein neues kapitel auf.
00:07:56: konzentriere mich jetzt noch mehr auf mein podcast und aufs coaching und vielleicht auch ein paar andere ideen die ich habe ihr wisst ja wie sonnen visionen haben es sehr wichtig.
00:08:05: aber
00:08:06: egal in welcher situation wir sind egal auf welchen platz wir sitzen fährt weiter, egal ob du sitzen bleibst oder ob du die Personen bist, die vielleicht rausgeht und in einen anderen Zug steigt.
00:08:19: Warum Martin trifft uns das wohl so?
00:08:23: Hast Du was Wissenschaftliches darüber gefunden?
00:08:26: Ich habe den britischen Psychologen John Bolby gefunden der sagt mit seiner Bindungstheorie dass wir ja nicht nur Bindung zu Menschen aufbauen sondern Wir verbinden uns auch mit Orten Gewohnheiten und Ritualen, das was doch gesagt hast du deinem Restaurant.
00:08:42: Das hat ja vielleicht auch etwas rituelles!
00:08:44: Und unser Gehirn möchte ganz genau wissen, was morgen tatsächlich passiert?
00:08:49: Wenn plötzlich irgendetwas fehlt oder jemand fehlt dann empfindet unser Gehörnis wie einen kleinen Verlust nicht weil wir schwach sind sondern weil Bindung für uns Menschen etwas zutiefst menschliches ist.
00:09:05: Und es kommt noch ein weiterer psychologischer Effekt dazu, den nennt man die Verlustaversion.
00:09:10: Studien haben gezeigt dass wir Verluste emotional deutlich stärker empfinden als vergleichbare Gewinne.
00:09:18: also überleg dich das mal.
00:09:20: wenn was tolles passiert reagieren wir auch emotional und freuen uns.
00:09:24: aber wenn ein Verlust passiert beschäftigt uns das viel viel mehr als wenn etwas Positives passiert.
00:09:32: Beispiel, ich bin jetzt gegangen.
00:09:34: Ich bin die Kollegin, die gegangen ist.
00:09:35: Das beschäftigt einige meiner Kollegen sehr.
00:09:37: Ich weiß es.
00:09:37: Sie haben's mir auch gesagt und ich habe ja die Tränen gesehen aber es kommt ja sicherlich auch was nach und das ist nicht so hoch emotional.
00:09:48: Es gibt noch Studien sondern es gibt Experimente mit Studenten.
00:09:53: da ist es ein riesengroßer Unterschied ob du etwas verdienen kannst oder ob Du etwas abgeben musst.
00:09:57: und dieses Abgeben... Unheimlich schwer für viele Menschen, das ist wirklich ganz tief in uns drin.
00:10:04: Vielleicht ist es das was uns auch wirklich sehr nachdenklich manchmal auch ein bisschen bilankolisch macht wenn es halt zum Abschied kommt.
00:10:11: Angie
00:10:12: Was mir da auffällt bei so einem Abschied Martin Jeder Mensch kommt ja ein bisschen anders damit zurecht.
00:10:17: Also als das jetzt war vor ein paar Tagen ist mir gleich in der Früh, also nachmittags war die Abschiedsfeier für mich und oder sie war ein Teil.
00:10:26: es war eigentlich sowieso eine Feierlichkeit aber mein Abschied war ein Teil davon.
00:10:30: Und dann kam ein Kollege Ein gestandener Mann ein ganz toller Typ ich wir kennen uns jetzt nicht wahnsinnig gut Aber Wir kennen uns seit vielen Jahren.
00:10:39: Und der kam auf mich zu, drückte mich und sagt sofort, oh Angie ich kann mit Trennung, mit Abschied gar nicht gut umgehen.
00:10:47: Also warum ist es denn so dass manche Menschen vielleicht besser damit zurechtkommen und manche nicht so.
00:10:57: Resiliente Menschen, über Resilienz haben wir ganz oft schon gesprochen.
00:11:01: das ist die Kunst sich in guten Zeiten so kräftig zu machen dass man in schwierigen Zeiten davon zähren kann.
00:11:09: So wird ich es jetzt ausdrücken ja?
00:11:11: Und wer resilient ist der weiß natürlich, dass so ein Zug immer anhalten wird und sich das Leben verändert und immer jemand aussteigen wird, jemand einsteigen Und die nimmt das auch mit, aber sie nimmt es nicht so sehr mit wie manche anderen.
00:11:28: Es gibt vier Arten... mit Abschieden umzugehen, haben wir jetzt mal so rausgesucht der Martin und ich.
00:11:33: Martin wen gibt es denn zum Beispiel?
00:11:36: Ich mag den ersten ganz besonders weil er so kurios ist.
00:11:41: man nennt das der Festhalter oder die Festhaltern.
00:11:45: also er oder sie versucht den Zug anzuhalten.
00:11:47: also bleibt doch also man tut alles und unternimmt alles um die Person die jetzt aussteigen möchte halt im Zug drinnen zu behalten den Abschied verhindern.
00:11:58: Das ist auch bei meinen Kindern sehr unterschiedlich ausgeprägt, muss ich Tatei sagen.
00:12:03: Meine große Tochter ist so eine die hält ein Übergebühr lange fest weil sie möchte nicht dass diese Situation oder das jetzt man geht von der Geburtstagsparte übergeht zu früh weg?
00:12:13: Nein!
00:12:14: Geh nicht!
00:12:15: Gehe nicht!
00:12:15: Das sind auch die kleinen abschiede es gibt nicht immer nur die großen abschiebe.
00:12:18: also der Festhalter das ist ne ganz besondere Art von Mensch.
00:12:23: Da muss ich echt lachen.
00:12:24: Das ist ein Satz, wo du es gerade sagst das ist total in meinem... Willst Du schon gehen?
00:12:28: Gehst Du schon!
00:12:29: Ja früher bei Partys wie Du gehst schon ja das wollte man dann auch nicht.
00:12:34: jetzt in meinem Alter muss ich sagen kann ich's gut verstehen wenn jemand dann irgendwann um zehn sagt du für mich reicht's jetzt der oder die Festhalter.
00:12:45: Meine Kandidatin ist der Verdränger.
00:12:48: Könnte Harsch immer rüberkommen?
00:12:51: Ist es aber meistens gar nicht, der Verdrenger sagt so schlimm ist das gar nicht.
00:12:56: Erst mal schön verdrängen und wirkt auf die anderen cool drauf hat alles im Griff aber man holt ihn den Verlust ein dann kommt er wieder hoch.
00:13:08: Auch eine Sache habe ich selber schon erlebt, wenn man das zu sehr verdrängt und dann kommt es nämlich richtig wie ein Knall von hinten.
00:13:15: Also auch nicht so die ideale Form!
00:13:17: Wen haben wir nochmal den?
00:13:19: Ich hab noch wieder einen sehr kuriosen Der Zurückzieher oder der Rückzieher.
00:13:23: Das ist dann eine Person, die sagt Okay Abschied jetzt ziehe ich mich komplett zurück.
00:13:29: Ja Und ich möchte gar nichts davon mitkriegen Wie hier der Abschied vielleicht vor sich geht Aus Angst der Schmerz könnte sonst bleiben.
00:13:36: Also wirklich schnell zurück in eine Höhle, Augen zu Decke über den Kopf und gar nicht davon mitbekommen dass hier ein Abschied war.
00:13:43: Vielleicht wenn man raus geht aus der Höhlle war das gar nicht so.
00:13:46: also ich würde mal eher sagen die Gegenwart Verleugnen.
00:13:51: Ich stelle mir gerade so vor wie der Rückzieher sitzt im Zug Der andere steigt aus und winkt noch so am Fenster Und der Rücktier dreht ihm den Rücken zusagt!
00:13:58: Ich will nix mehr mit dir zu tun haben.
00:14:00: Tschüss
00:14:03: Wie hast du noch, Angie?
00:14:05: Ich glaube, wir beide würden sagen das ist wahrscheinlich die gesündeste Form und zwar der dankbare.
00:14:11: Ja?
00:14:12: Die Person winkt macht eben genau das was ich gerade beschrieb aber dreht sich um, winkt noch, lächelt noch vielleicht auch mit Tränen Aber auch mit einem Lächeln Und sagt ganz einfach Danke dass du ein Stück meines Weges Mitgefahren bist ja Dass wir die Reise gemeinsam gemacht haben.
00:14:30: Übrigens nicht nur Wir halten diese Variation für die gesundes sondern auch Psychologen, das ist nachgewiesen.
00:14:38: Jetzt kommt natürlich noch die Sicht Martin der Person, die aussteigt.
00:14:44: wir glauben ja oft wenn jemand geht Wer geht, hat total gute Laune.
00:14:48: Boah jetzt geht's los du bist super drauf!
00:14:50: Jetzt machst du es ja aber auch wenn jemand wegzieht.
00:14:54: Endlich habe ich die geile Wohnung gefunden.
00:14:56: Aber ich weiß noch mein Wegzug aus meiner Wohnung als ich meine Frau kennengelernt hab vor sechs Jahren oder kennen gelernt vor knapp sieben Jahren und dann sind wir ja ziemlich schnell gemeinsam umgezogen.
00:15:09: In meiner damaligen Single sieht eine Traumwohnung.
00:15:12: Ich habe den Blick gehabt auf den Lech, drei Stockwerke übereinander.
00:15:16: es war so ein bisschen lässige, achtziger Jahre aber schon eine gewisse Art von Exklusivität.
00:15:21: das ist einfach ne coole Wohnung.
00:15:24: Und klar, das Schönste in meinem Leben war meine Frau kennenzulernen und wir wohnen jetzt wunderwunderschön.
00:15:30: Aber als es dann hieß... Wir ziehen zusammen und ich muss aus meiner Wohnung raus?
00:15:34: Das war für mich nicht so lustig!
00:15:37: Ich weiß ja einen Tag habe ich richtig geweint, da kam die Antie und sagte, das ist lustig.
00:15:41: Ich muss aus einer Wohnung.
00:15:42: Das ist... Ich liebe dich aber meine Wohnungen.
00:15:46: So wie jetzt, als sie kürzlich mein Auto geholt haben.
00:15:49: Ich hatte ein Firmenwagen Martin.
00:15:51: Ein Cabrio hat Dich mir gegönnt letzte Jahr, weil ja unser Hund nicht mehr war und ich mir dachte ach hast noch mal ein bisschen so ein jugendliches Feeling.
00:15:58: Als der jetzt natürlich abgeholt wurde, weil ich ja nicht mehr bei der Firma bin habe auch einen Drehnchen verdrückt.
00:16:04: das sind so Dinge.
00:16:05: zwar ändert sich mein Leben zu was ganz positiven wie ich hoffe Ich bin ja da sehr drauf mit positiv aber auch für die Person die geht ändert sicher etwas und es ist nicht immer so dass man dann jubilierend daraus geht, ja?
00:16:19: Weil auch ich verliere Freunde.
00:16:21: Auch ich verliehe Kollegen!
00:16:23: Ich verlihere gewonnene Gewohnheiten... Sicherheit, Lieblingsorte.
00:16:27: Also das ist unser Restaurantepaar die das geführt haben.
00:16:31: Die haben mit Sicherheit auch ein paar Wochen und Monate eine ungewohnte Zeit gehabt weil sie ja ihren ganzen Rahmen der ganze Tagesablauf war gerade in so einer Branche wie Restaurants Betrieb.
00:16:42: Das war alles da drin.
00:16:45: Und also auch die Person die aussteigt hat ihren Kummer und muss damit umgehen.
00:16:54: Lass den Schmerz ruhig zu, also ich erinnere mich an eine Situation.
00:16:57: Ich habe vor zwei Jahren ein meiner Büros in Hamburg aufgegeben und ich war zwanzig Jahre an dem Ort.
00:17:04: das war wie eine gefühlte gute Nachbarschaft.
00:17:06: Ich kannte alles, ich kannte jeden.
00:17:08: da war mein Schneider, da war meinen Zahnarzt, da waren meine Tee-Laden, dann war mein Kaffeeladen... Ich kankte alles!
00:17:14: Und ich hab jeden gegrüßt weil es halt meine Nachbarsschaft war.
00:17:18: Als ich wusste ich gehe aus diesem Büro raus mich gefühlt schon mal vor beim Psychologen auf die Couch gelegt, wirklich für mich zu ergründen.
00:17:28: Was macht das mit dir?
00:17:29: Also wenn du zwanzig Jahre in einem Ort ist und dir den wirklich als deine Heimat auch empfunden hast dann musst du halt auch irgendwie eine gute Begründung für dich haben oder vielleicht auch eine gute Celebration um auch diesen Ort mit Abstand auch zu verabschieden.
00:17:43: also es geht ja auch immer darum wie verabscheide ich mich aus einer Situation heraus finde ich ganz wichtiges Thema.
00:17:50: Vielleicht finden wir da nach zwei, drei Tipps dafür Hengi.
00:17:53: Finden wir auf alle Fälle ein Gedanke noch Martin die sich der Menschen die jetzt in dem Zug weiterfahren.
00:17:58: ja wenn ich jetzt ausgestiegen bin gerade wenn ich so an meinen Kollegenkreis denke vielleicht nicht jeder.
00:18:05: manche streifen sie auch weg ja die Verdränger zum Beispiel.
00:18:08: aber man hat dann auch so Fragen und überlegt sich was hatten wir denn für einen Kontakt?
00:18:14: Ja wie eng war der?
00:18:17: War das?
00:18:18: Ja, wir sind über Mittagessen gegangen zusammen.
00:18:20: Wir haben wahnsinnig viel zusammen lachen können.
00:18:24: Mensch!
00:18:24: Wir waren vertraut mittlerweile.
00:18:27: Eins zwei drei muss ich sagen.
00:18:30: Wir haben eine unglaubliche Vertrautheit gehabt miteinander.
00:18:35: Ich weiß noch, meine Mama ist ja verstorben und eine Kollegin, die sitzt da näher von Frankfurt, die ich jetzt ganz herzlich grüße mit der habe ich Dinge ausgetauscht.
00:18:43: wir haben ja geweint gemeinsam am Telefon oder in dazu weil wir auch unser Leben ausgetauscht haben.
00:18:49: Man sagt ja nicht umsonst so einen Beruf es ja manchmal auch so wie ne kleine Ehe her und das war so eine Vertraute.
00:18:56: und da denke Ist das jetzt weg?
00:18:59: Verlier ich
00:19:00: das?".
00:19:00: Ich meine, Kaffeepause wie gesagt ist jetzt in Frankfurt.
00:19:03: Wir haben nicht Kaffeepause zusammen gemacht aber wir hatten eine andere Verbundenheit.
00:19:06: ja Wie wird es sein?
00:19:09: da bleiben sehr viele Fragen zurück wenn man das zulässt.
00:19:14: und deswegen Martin Jetzt gehen wir mal darauf was uns helfen kann bei diesem Loslassen.
00:19:22: Was denkst du?
00:19:23: Es gibt ja viele Menschen die können halt wirklich überhaupt nicht loslassen, sondern sie leben dann auch in meiner Vergangenheit weiter.
00:19:29: Auch wenn der Zug schon längst weg ist.
00:19:32: Da stehen Sie halt immer noch am Bahnstein und sagen, der Zug muss doch irgendwann wieder zurückkommen weil ich möchte diese Situation wieder haben.
00:19:38: Und natürlich können wir nicht krampfhaft an Dingen festhalten die einfach weitergefahren sind wie auch bei dem Zug.
00:19:45: Das ist glaube ich ein ganz wichtiges.
00:19:48: dieses Zurückholen das passiert halt einfach nicht.
00:19:51: Das funktioniert auch nicht.
00:19:52: von daher Maxime nicht verdrängen, sondern akzeptieren das Abschiede und ja Veränderungen einfach zu unserem Leben mit dazu gehören.
00:20:02: Ganz genau so ist es denn.
00:20:04: Es gibt ja Menschen die sagen ich will mich nie wieder verlieben weil diesen Schmerz wenn es aus ist oder Wenn's nicht mehr geht oder wenn der Partner dann nicht mehr wäre oder so Das ertrage ich nicht mehr dass geht nicht mehr.
00:20:16: Ich fass mich wieder an die eigene Nase.
00:20:17: ich habe immer noch sage ich möchte keinen Hund mehr haben selber, weil ich diesen Schmerz und diesen Abschied der Elvis ist jetzt ein Jahr von uns gegangen.
00:20:28: Das macht mich heute noch rürig.
00:20:30: ja da könnte ich jetzt noch losrollen.
00:20:31: wenn nicht daran denke mache ich jetzt aber nicht wir sind hier im Podcast dann zu sagen Ich will das nie mehr erleben dass raubt mir natürlich auch etwas was ich dann auch nicht mehr lebe, nämlich jetzt in meinem Fall dieses mit einem Hund, dieses wunderschöne Leben.
00:20:45: Mit einem Hund zu haben!
00:20:47: Ich kann es sagen gut, ich hatte es jetzt vierzehn Jahre.
00:20:50: für mich ist das im Moment jetzt keine Möglichkeit aber zu sagen ich will keine neuen Kontakte mehr aufbauen, ich will keinen neuen Beziehungen mehr auf bauen damit ich nicht mehr so ein Abschied erlebe.
00:21:04: Also das ist eine Sackgasse, ja?
00:21:06: Weil dann müsstest du auf Nähe verzichten.
00:21:09: Du müsstest auf die ganzen Menschen verzichten, die dich begleiten und Das wäre ein sehr großer Verlust!
00:21:17: Ein höchster Verluster im Leben.
00:21:19: also dass würde ich auf keinen Fall eingehen.
00:21:22: aber wir können sagen Beziehungen müssen ja nicht enden, wir müssen einfach eine andere Form finden sie weiterzutragen.
00:21:32: Ich habe mir einen Spaß gemacht.
00:21:33: ich habe gleich ein zwei Tage später an ein paar KollegInnen eine E-Mail geschrieben jetzt natürlich aus meinem privaten Account und hab gleich gesagt hier nicht dass ihr denkt ich bin ganz weg melde mich Gehorsamst habe das und das heute vor und ich kann gut ich bin jetzt noch nicht so lange weg.
00:21:47: ich habe einen ganz lieben Kollegen in Düsseldorf der ist über einem Jahr gegangen auf WhatsApp oder auch Mails, was ihn gerade umtreibt.
00:21:58: Wie es mir geht der Kontakt bleibt und wir kannten uns nur über die Arbeit.
00:22:03: anfangs sind Freunde geworden Und ich meine Martin schon mal wir kannten uns ja auch Anfangs über die arbeit und ist eine tolle Freundschaft.
00:22:11: vollkommen egal Was du machst und was Ich mache Wir werden immer in Kontakt bleiben.
00:22:15: Ja also da gibt's viele Möglichkeiten dass wir einfach dran bleiben.
00:22:21: und ich meine in der heutigen Zeit, Martin du hast ja viele Kinder und auch weit verstreut.
00:22:25: Wie bleibt dir in Kontakt?
00:22:27: Ich glaube dass Nähe das Master Dinge ist.
00:22:31: bei Beziehungen verändern sich natürlich aber du darfst natürlich auch von dir aus nicht einfach sein.
00:22:35: nun sind sie mal aus meinem Korridor raus.
00:22:38: jetzt ist die Beziehung geschwächt.
00:22:40: nein ganz im Gegenteil.
00:22:42: gute Beziehungsbrauchen immer wieder Futter wie so ein bisschen Zuckerwasser.
00:22:46: Ja und wenn das gelingt dann ist halt auch der Abschied und wenn es der räumliche Abschied ist, gar nicht so schwer.
00:22:53: Sondern dann kommt das vielleicht mit einer anderen Ebene wieder zu dir zurück.
00:22:57: Vielleicht sind dann wieder mehr Gefühle, ich möchte dich wieder in den Arm nehmen sodass man außergewöhnlich sagt Ich muss dich jetzt treffen um dich einfach nur einen Arm zu nehmen.
00:23:05: Und wenn's fünf Minuten sind Es gibt ganz viele Möglichkeiten heute Den Abschied ja nicht zum dauerhaften Abschied zu machen sondern zu einem temporären Abschied Und trotzdem die Beziehung nicht zu verlieren.
00:23:16: Schön hast du das gesagt.
00:23:17: Das sind auch die, denke ich, wichtigen Punkte.
00:23:20: Zulassen?
00:23:23: Den Abschied zulassen?
00:23:24: Die Gefühle zulassen... und dann einfach in Kontakt bleiben.
00:23:28: Und aber auch, das sei euch jetzt da draußen wenn ihr jünger seid als ich gesagt Es kommt immer was nach es geht immer weiter.
00:23:37: Ich habe Freunde die leben jetzt in Australien und natürlich haben wir keinen Dauerkontakt mehr.
00:23:41: Aber die sozialen Medien machen sie ja wirklich sehr sehr einfach.
00:23:44: Wir haben Kontakt und dass ist das Schöne.
00:23:47: und unterschätzt bitte nicht Das was man gemeinsam hatte weil Ich glaube die Älteren jetzt, die zuhören wissen diese Abende wo man dann sitzt und sagt Ben, schweißt du noch?
00:23:58: Als wir damals.
00:23:59: Und das wird natürlich mit jedem Altersjahr werden es mehr Geschichten.
00:24:03: Ich habe demnächst ja wieder ein Klassen treffen da wird's wieder um was weiß ich alles gehen aber das sind doch die schönen Abenden wo man sich auch erinnert.
00:24:10: Das ist nicht immer dieses Schwägen in Historie.
00:24:12: Es ist einfach zurückholend von schönen Erinnerungen und gleichzeitig neue schaffen und da bitte dran bleiben.
00:24:18: also Gefühle auch zulassen.
00:24:21: Und Gefühle, lieber Martin sind ja in unserer neuen Rubrik ganz vorne dabei.
00:24:27: Die heißt Tanzen geht immer und ihr habt es sicherlich schon gemerkt das ist noch ganz sperrlich Lieder drauf.
00:24:33: wir haben jetzt erst frisch gestartet aber Wir haben wieder zwei Songs die wir euch rausgesucht haben so bisschen passend zu der aktuellen Folge.
00:24:43: und Mati fang mal an weil ich habe jetzt Lust zu singen.
00:24:47: Mein Lied ist von John Denver, John Denver.
00:24:51: Sechsundsechzig hat er das übrigens bei einem Flug beziehungsweise bei der Zwischenlandung in Washington National Airport geschrieben.
00:25:01: mal eben da war er noch gar nicht so bekannt aber drei zwanzig Jahre alt relativ unbekannter Musiker einer Volkszene und er hat seine Freundin Annie vermisst weil die es nicht mitgeflogen.
00:25:12: die musste zu Hause bleiben Und er hat es gehasst, dass er weggehen musste und hat ein Lied geschrieben über Einsamkeit.
00:25:19: Und den Schmerz des Abschieds nehmens!
00:25:21: Und er nannte das Lied Babe I Hate To Go.
00:25:25: Und wirkliche Berühmtheit hatte es aber erst später erlangt nämlich durch die Cover-Version... ...und die war von Peter Paul & Mary, neunzehntneinundsechzig also drei Jahre später.
00:25:36: Das Lied heißt Leaving On A Jetplane so haben sie's genannt.
00:25:40: Kennst du's Martin?
00:25:41: Ja, natürlich.
00:25:42: Das ist ein Evergreen.
00:25:44: Ja!
00:25:44: Und noch mehr Berühmtheit hat es erlangt als ich es immer mit der Klampfe am Lagerfeuer gesungen habe.
00:25:51: Da war ich Pfad für darin und das... Ich glaube jeder, der mal einen Pfad findet oder so eine Jugendgruppe beigetreten war, kennt das Lied.
00:26:31: Schmachtend!
00:26:33: Er konnte sterben vor lauter Abschied.
00:26:35: Danke Martin und ich liebe es, ich liebe dieses Lied.
00:26:39: meine Mama hat so... übrigens auch sehr geliebt, gibt drei Strophen und wenn man jemand findet der die zweite Stimme kann ist es noch viel viel wunderschöner.
00:26:46: Packe ich auf unsere Liste!
00:26:48: Martin singst du uns auch was du dabei
00:26:50: hast?
00:26:51: Nein nein bloß nicht Kinder das wäre so furchtbar.
00:26:55: Du
00:26:55: hast so eine tolle Stimme du kannst doch bestimmt singen.
00:26:58: Ich
00:26:58: kann wunderbar brummen ja aber Brummen ist schon das höchste der Gefühle statt Singen.
00:27:03: selbst beim Brummeln sagt meine Frau geht's auch melodisch.
00:27:09: Aber ich habe etwas mitgebracht von einem der ganz großen Liedermacher.
00:27:14: Ich habe eines von Bob Dylan mitgebracht, wobei ich in die Playlist nicht die Version von Bob Dillen einstelle sondern von einem meinem Lieblingsinterpreten von Willie Nelson und hier mit Merle Haggard zusammen.
00:27:28: Dieses Lied heißt Don't Think Twice It's Alright.
00:27:33: Das gehört mit zu den meist gekauerten Liedern von Bob unter anderem von Peter Paul & Mary, die auch Living on a Jet Plane gesungen haben.
00:27:42: Und es geht hier eigentlich um so eine Trennungs-Ballade, die da Bob Dylan gesungen hat und er hat die Trennung nicht romantisiert sondern eher sehzieht.
00:27:52: also der Ton schaut nicht zurück ist eh egal wurde stilprägend ja für ein ganzes Genre.
00:27:58: damit möchte ich nicht sagen dass das vollkommen unemotional ist.
00:28:02: Hinter jedem Abschied steckt auch wieder ein neuer Anfang.
00:28:05: Das ist, glaube ich die Kernbotschaft, die Bob Dylan da gesungen hat und hört euch einfach dieses wunderschöne Lied von Ubelin Nelson
00:28:12: an!
00:28:12: Und was mir auffällt?
00:28:13: Also... Zu hundert Prozent sage ich euch, bestätige euch dass wir uns nicht absprechen was das Lied angeht.
00:28:20: Das bringt jeder alleine rein.
00:28:22: der Martin wusste nicht was ich mache und ich weiß nicht was er reindringt.
00:28:26: Und wie...das ist doch schon wieder witzig Martin, dass wir in einer ähnlichen im ähnliche Genre sind.
00:28:31: du hast auch von der Jahreszeit also nicht jahreszeit von der jahrestzahl her und also das finde ich toll!
00:28:37: Wir ticken da schon ähnlich.
00:28:38: das gefällt mir sehr gut.
00:28:40: Ich stelle mir schon Formatik wie wir in so einem Zug sitzen irgendwo in den Süden fahren und ich geb dir einen Kopfhörer von meinem, weil es früher hat man doch so die Kopfhöhre geteilt.
00:28:49: Genau!
00:28:49: Und
00:28:51: dann hören wir John Denver und Bob Dylan sehr, sehr toll.
00:28:55: Martin Pratze möchte ich aber jetzt deine Reflexionsfrage.
00:28:59: Ich hoffe du hast da auch was vorbereitet?
00:29:01: Natürlich habe ich etwas vorbereitet.
00:29:03: also ihr Lieben stelle dir deinen Lebenszug doch einmal ganz bewusst vor.
00:29:08: welche Menschen sitzen heute noch darin?
00:29:11: wäre es vielleicht schon ausgestiegen?
00:29:14: hinterlässt trotzdem Wärme in deinem Herzen.
00:29:17: Und wie möchtest du vielleicht noch einmal wirklich Danke sagen, obwohl eure gemeinsame Reise längst an einer anderen Station weitergegangen ist?
00:29:27: Das sind mehrere Fragen heute aber die sind sehr schön!
00:29:30: Gefällt mir gut.
00:29:31: danke dir Martin.
00:29:33: Ja ihr Lieben das Leben
00:29:34: fragt
00:29:35: uns nicht wer wann aus unserem Lebenszug aussteigt Aber es schenkt uns etwas dass uns niemand mehr nehmen kann, nämlich diese gemeinsame Zeit.
00:29:49: Diese gemeinsamen Kilometer, ja.
00:29:51: Ich spüre schon so diesen Zug der immer so... Die machen ja auch so ein Geräusch, tuk-tuk-tuk-duk-tuke, je nachdem wie schnell er fährt.
00:29:57: und dieses gemeinsame, diese Erinnerungen das lachen die Gespräche, die vielen Augenblicke, die Urlaube, die du gemeinsam gemacht hast.
00:30:06: Auch im kollegialen Kreis diese vielen Erlebnisse.
00:30:09: ich erinnere mich wieder an meine Abschiedsfeier vor ein paar Tagen da haben wir ganz viel dann erzählt über frühere Erlehnisse und immer war jemand dabei.
00:30:17: Ja, ich erinner mich!
00:30:18: Also das macht es doch aus und das ist ganz, ganz toll.
00:30:22: Und wenn heute jemand aus deinem Zug ausgestiegen ist oder in der letzten Zeit dann schau bitte nicht nur auf den leeren Sitz sondern schau auch die vielen Kilometer die ihr zusammen gemeinsam gefahren seid Denn genau diese Strecke kann dir niemand nehmen!
00:30:43: Niemand.
00:30:44: Wir wünschen dir eine ganz wunderbare Woche mit Menschen, die deine Reise bereichern.
00:30:50: Ganz gleich ob sie heute neben dir sitzen oder längst einen festen Platz in deinem Herzen gefunden haben.
00:30:56: Weil das kann auch passieren und dann sind Sie sowieso in Dir verankert!
00:31:00: Alles Liebe, gute Fahrt und bleibt uns treu, wir hören uns nächste Woche.
00:31:04: Tschüss – Das war Angie's
00:31:05: Talk.
00:31:06: Mutig und motiviert durchs Leben.
00:31:15: Mehr Inspiration gibt es in einer Woche.
00:31:17: Motivation pur!
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