F114: Glimmers - Dein Alltag hat mehr Kraft als Dein Urlaub!
Shownotes
In dieser Folge geht es um Glimmers – kleine Momente von Sicherheit, Ruhe und Verbindung, die Dein Nervensystem stärken.
Das erwartet Dich: 👉 Warum Dein Körper ständig zwischen Stress, Entspannung und Überforderung wechselt 👉 Wieso kleine positive Momente stärker wirken als seltene Highlights 👉 Wie Du lernst, das Gute im Alltag wieder bewusst wahrzunehmen
💡 Kernbotschaft: Nicht der Urlaub verändert Dich – sondern die kleinen Momente, die Du jeden Tag zulässt.
🧠 Take-away: 3–5 bewusste Glimmer-Momente täglich reichen, um mehr Ruhe und Energie zu spüren.
🎯 Deine Aufgabe: Nimm Dir jetzt 3 Minuten – und erlebe bewusst einen guten Moment.
**Du möchtest mehr über Äinschi erfahren? **
Dann folge Äinschi auf Instagram: Unter _dieMutmacherin teilt Äinschi viele motivierende Einblicke aus ihrem Leben.
Webseite von Äinschi Jacobsen Coaching
Transkript anzeigen
00:00:00: Hand aufs Herz!
00:00:01: Wie oft sagen wir, ich brauche Urlaub?
00:00:04: Ich bin reif für die Insel.
00:00:06: Ich
00:00:07: muss
00:00:07: hier raus und dann kommt der Urlaub endlich.
00:00:11: und ja er ist schön.
00:00:13: aber die Wirkung?
00:00:14: was wäre wenn wir dir heute sagen dein Alltag hat mehr Kraft als deinen Urlaub du nutzt sie nur nicht.
00:00:24: mutig und motiviert durchs Leben.
00:00:29: Wie unterhaltsam, unerschütterlich und unglaublich empathisch.
00:00:34: Das ist ANGES TALK!
00:00:37: Hallo herzlich willkommen zurück zu einer neuen Folge von ANGIS TALK, eurem Motivations-Podcast.
00:00:43: mit mir Angie Jacobsen und beim Sidekick Martin Pusher und Martin... Ich habe deine Worte gehört und zwar so gut gehört, du hast vor ein paar Wochen das Wort Glimmers benutzt.
00:00:56: Erinnerst du dich vielleicht?
00:00:58: Ja!
00:00:59: Das kommt mir gelinglich über die Lippen.
00:01:01: Und ich weiß dass ich da gesagt hab, was ist es für einen Wortskennig?
00:01:04: noch gar nicht... ...und genau um dieses Wort geht es Glimmeres.
00:01:10: Aber was ist das genau Martin?
00:01:12: Magst Du mal kurz
00:01:13: erklären?!
00:01:14: Also das geht zurück auf die sogenannte Polyvagal Theorie.
00:01:18: Und die erklärt wir unser Nervensystem unbewusst ständig, die Umgebung scant und zwischen Sicherheit Gefahr ja auch Lebensgefahr wechselt.
00:01:28: Wir haben im Grunde drei Zustände liebe Angie erstens gestresst also ich kämpfe und ich will weg.
00:01:35: Das zweite ist entspannt Ich bin sicher und verbunden mit meiner Umwelt und das dritte Überwältigt, ich mache innerlich
00:01:44: zu.".
00:01:45: Das klingt ja ein bisschen so wie damals als die Säbelzahn-Tiger uns gejagt haben.
00:01:52: Ich kämpfe, ich will weg!
00:01:53: Ich erstarre und bin überwältigend.
00:01:55: Lass uns mal ein bisschen reingehen Martin was das jetzt in unserem Alltag eigentlich bedeutet.
00:02:01: also du hast gesagt drei Zustände.
00:02:02: der erste ist gestresst Kampf oder Flucht?
00:02:07: Was passiert denn dann mit unserem Körper?
00:02:10: Ich glaube es ist so, dass wir einfach Energie mobilisieren.
00:02:15: Weil wir merken, wir wollen jetzt was tun.
00:02:18: also werden wir schneller, wir werden angespannter.
00:02:21: Wir sind bereit zu reagieren.
00:02:23: ich bin dann vielleicht gereizt oder wütend für mich unter Druck gesetzt Oder will raus aus der Situation Schaffes aber nicht richtig muss etwas tun.
00:02:35: Gibt's ein Alltagsbeispiel?
00:02:36: Wie können wir das jetzt vielleicht im Büro?
00:02:39: Martin hast eine Idee?
00:02:41: Also ich stehe mir vor, ich sitze in einem Meeting relativ entspannt am Anfang und dann kommt aber jemand um die Kurve und der kritisiert wirklich sehr heftig meine Arbeit.
00:02:51: Vielleicht auch wirklich ungerechtfertig?
00:02:53: Dann wird es ja noch schlimmer!
00:02:54: Und dann merkst du plötzlich bei dir selber... Boah, der Puls geht hoch Du hast eine innere Lautstärke schon in dir drin.
00:03:03: Der Mund hat sich noch nicht geöffnet.
00:03:04: eigentlich will zu schreien Die Personen an der Gurgel fassen und durchschütteln was das für ne Frechheit ist.
00:03:09: Und eigentlich willst du kontern oder einfach nur raus aus dem Raum, um halt eine andere Situation zu haben.
00:03:17: Willkommen Martin!
00:03:19: Willkommen im Kampf- oder Fluchtmodus.
00:03:23: Genau das ist es und wir werden nachher drauf eingehen was du tun kannst.
00:03:27: Lass uns zur zweiten Situation gehen die natürlich ganz wundervoll ist nämlich die Sicherheit, die Entspannung.
00:03:34: Das ist der Zustand in dem wir auch am besten funktionieren.
00:03:38: Wir fühlen uns verbunden und unser Körper ist im Gleichgewicht.
00:03:42: Das heißt wiederum auch für unseren Kopf du kannst klar denken, du kannst lächeln, du kannst zuhören, du kanst genießen Du bist offen für andere Menschen, du gehst nicht gleich hoch.
00:03:55: Und so entsteht dann auch echte Lebensqualität.
00:04:00: Martin, du hast bestimmt auch hier ein Beispiel?
00:04:01: Du warst ja jetzt gerade erst in Urlaub!
00:04:03: Genau und da stelle ich mir folgendes vor also ich sitze mit meiner Gattin vielleicht mit Blick auf das Meer habe einen wunderschönen guten Kaffee von mir, vielleicht ein Cappuccino der auch noch hübsch zubereitet ist wo eine Blume mit dem Milchschaum gezeichnet wurde Und ja, plauder einfach so dahin.
00:04:21: Da hat man doch das Gefühl hier kann nichts passieren alles ist in Ordnung es ist nix spektakuläres Einfach ein wunderschöner Tag.
00:04:31: und du merkst Hier ist alles gut Angie.
00:04:34: Genau auch Angie ruft nicht an und sagt Glas wir müssen uns treffen eine neue Folge aufnehmen Du musst nichts leisten du kannst dich wohlfühlen.
00:04:42: Das ist übrigens genau der Zustand Indem dann sogenannte Glimmers entstehen können.
00:04:48: Bevor wir aber darauf gehen, auch der dritte Zustand den wir haben können und zwar ist es diese Erstarung dieser Kollaps, der uns erreicht.
00:05:00: Wenn alles zu viel wird du siehst keine Lösung mehr irgendwie... Ja!
00:05:07: Es ist alles zuviel.
00:05:08: dein System fährt runter Und ihr kennt es vielleicht von der Elektrik im Haus, wenn alles zu viel wird.
00:05:15: Wenn die Waschmaschine den Tiefkühler alles anhast und dann stecken noch fünf Leute ihre Handys an Dann fährt das System runter und macht etwas Es schaltet sich ab.
00:05:27: Das zeigt auch bei uns Menschen so dass wir das System abschalten.
00:05:32: Wir fühlen uns leer Taub Wir funktionieren nur noch Ziehen uns aber innerlich zurück.
00:05:40: Ich kann mir gut vorstellen, dass der eine oder die andere Zuhörerin jetzt vielleicht gerade sagt, oh ja, kenne ich.
00:05:46: Vielleicht steckst du sogar mittendrin?
00:05:49: Da geht kein Kämpfen mehr!
00:05:51: Da geht keinen Fliehen mehr!
00:05:53: Der geht nur funktionieren und Gefühle einfrieren.
00:05:56: Du bist auch nicht mehr nahbar für die anderen.
00:06:00: Alltagsbeispiel Martin... Ich habe es erlebt, als meine Mama auch verstorben ist und diese Dinge waren.
00:06:06: Ich glaube jeder kennt das wenn er so einen Schicksalsschlag erfährt.
00:06:11: Da kommt eine Nachricht die dich total überfordert.
00:06:13: Schlimmer vielleicht noch ich mein bei meiner Mama.
00:06:15: Das war ja absehbar.
00:06:17: wir haben's dann gewusst zwar auch kurzfristig aber wir konnten uns zwei Wochen verabschieden.
00:06:22: Aber wenn du jetzt ne schlimme Nachricht bekommst ja... Es ist ein Unfall passiert oder was auch immer!
00:06:28: Das ist einfach zu viel Druck, das kann auch im Arbeitsrhythmus sein.
00:06:33: Du kriegst eine Kündigung ohne dass du es vorher gewusst hast, dass da was kommen kann.
00:06:37: Es sind zu viele Probleme auf einmal und statt zu reagieren passiert Folgendes, du weißt gar nicht mal was du tun solltest?
00:06:45: Du fühlst erstmal gar nichts!
00:06:48: Das ist übrigens auch kein Schwachsein, das ist einfach wie unser Körper dich schützt.
00:06:53: Du startest vielleicht zum Fenster raus oder du stehst an der Ampel, die wird grün.
00:06:58: Du gehst aber gar nicht los weil du einfach so in dir gefangen bist.
00:07:01: ja und wenn dieser Zustand da ist dann brauchst du besonders diese Glimmers damit du rauskommst wieder aus dieser Sache.
00:07:15: und dieses Glimmern brauchen wir auch wenn ihr das Wort vielleicht noch nie gehört habt wie ich bis vor ein paar Wochen denn ein Wort habt ihr gehört und zwar Triggern.
00:07:25: Ich glaube das kennt inzwischen jeder, wenn dich etwas antriggert.
00:07:29: Der triggert mich an!
00:07:30: Meistens sehr negativ behaftet.
00:07:32: und dass ist das Gegenteil von Glimmern.
00:07:35: Und wir sind der Weltmeister darin unsere Trigger zu kennen.
00:07:40: Was uns stresst das wissen wir was es auf die Palme bringt.
00:07:43: das wissen Wir was es total nervt Das wissen wir alles.
00:07:47: Aber Wissen wir auch was uns richtig gut tut?
00:07:52: Und genau da liegt der Unterschied und darüber sprechen wir heute.
00:07:56: Du wartest auf zwei Wochen Urlaub ganz, ganz viele Wochen im Jahr.
00:08:01: dabei braucht dein Körper nur ein paar kleine Glimmerinseln davon jeden Tag vielleicht drei oder vier und dann läuft die ganze Sache.
00:08:11: und Martin du zeigst schon auf du hast noch was gefunden.
00:08:14: Ja, es gibt spannende Forschung aus dem Bereich der positiven Psychologie.
00:08:19: Unter anderem von Barbara Fröderichsen die sagt das kleine positive Emotionen im Alltag langfristig viel stärker wirken als diese seltenen großen Highlights.
00:08:33: also Die Inseln der Ruhe, die Insel des Glimmens, der Vorbereitung des Gliimans sind genau das richtige.
00:08:41: man nennt das in der Forschung auch den Broaden and Build-Effekt.
00:08:46: Das bedeutet positive Momente erweitern unser Denken und stärken unsere Widerstandskraft, Angie!
00:08:54: Oh ja die Resilienz ganz wichtig.
00:08:58: ich übersetze es nochmal in meine Worte in die einfachen ohne Fremdwörter nicht der Urlaub mach dich stark sondern das was du jeden Tag erlebst wenn du es zulässt.
00:09:10: das macht dich stark.
00:09:13: Und wir reden hier nicht von Luxusroutinen oder irgendwelchen hoch wichtigen zeitintensiven Dingen, die du jetzt tun musst.
00:09:19: Sondern wir reden von kleinen bewussten Minipausen und wenn du das für dich nutzen willst dieses Glimmer diese Minipausen diese kleinen Inseln dann tut dass was zum Beispiel ich seit letzter Woche getan habe Ich warte nicht ab bist endlich Der Punkt da ist.
00:09:41: ja, kennt ihr sicher?
00:09:41: Ah nach Ostern fange ich an.
00:09:43: Nach Weihnachten fang ich an im neuen Jahr fang' ich an!
00:09:46: Fangen nicht groß an sondern klein.
00:09:49: aber fang an.
00:09:52: und jetzt fangen wir an mit zwanzig kleinen Inseln, kleinen Glimmerinseln die du dir in dein Leben holen kannst damit du deinen Alltag bereichern kannst und jeden Tag etwas Inselurlaub hast.
00:10:08: Und wir starten durch, wir gehen relativ zügig durch weil es sind wirklich zwanzig Tipps von uns.
00:10:13: Martin magst du anfangen beim ersten?
00:10:15: Es geht um das Bewusstsein!
00:10:17: Es geht darum das Bewustsein zu trainieren.
00:10:20: der erste Tipp ist der zehn Sekunden Stopp.
00:10:23: also halte kurz einmal innen und frage dich hey was ist jetzt gerade gut?
00:10:30: Der zweite Moment, wie du das Bewusstsein trainieren kannst ist Mikromomente benennen.
00:10:36: Du musst nicht zwingend am Meer sitzen oder in den Bergen – es reicht wenn du bewusst vor deinem Lieblingsgetränk sitzt und einfach zu dir innerlich sagst, wow!
00:10:48: Das tut mir gerade gut….
00:10:50: Und das verstärkt die Wirkung sofort.
00:10:53: Wenn du es dir sagst, innerlich hast du einen Mikromoment benannt und dadurch wirkt er viel stärker!
00:11:02: Der dritte Tipp – dein Fokus entscheidet also trainiert dich bewusst darauf nicht nur Probleme zu skinnen sondern auch die andere Seite des Lebens zu erkennen.
00:11:14: Dann ganz wichtig bringe Struktur in deine Glimmermomente.
00:11:20: Mein Tipp, mach doch mal eine Glimmerliste.
00:11:22: Vielleicht heute Abend hast du ein bisschen Zeit, setz dich hin.
00:11:25: Brauchst du vielleicht nur fünfzehn Minuten dafür?
00:11:28: Schreib dir mal zehn oder fifteen Dinge auf die dir gut tun!
00:11:33: Dein Lieblingslied, dein Lieblinsplatz, dein lieblings Baum... Also ich zum Beispiel, einen Glimmern.
00:11:39: für mich sind ganz einfach Birken Aus zwei Gründen.
00:11:45: ein wunderschöner Birkenbaum stand in unserem Garten, als ich Kind war.
00:11:49: Da bin ich schon drauf geklettert und da war ich drei Jahre alt.
00:11:51: Und das Zweite ist es ... Ein wunderschönes Lied von Hildegard Knäf über eine Birke.
00:11:57: könnt ihr euch mal googeln.
00:11:59: Diese Verbindung gibt mir sofort ein wundert schönes Gefühl!
00:12:04: Der fünfte Tipp sind Tagesrieminder.
00:12:07: Wer von euch ein Handy hat, die meisten haben es ja eins im Smartphone.
00:12:11: Da gibt es ja mittlerweile auch Achtsamkeits-Apps und so weiter.
00:12:14: sofort aber wichtig ist es in eine Tagesroutine reinzukommen also vielleicht morgens mittags und abends die Stille zu haben ganz kurz in sich hineinzuhorchen und kurz zu reflektieren.
00:12:27: Also das hilft auch die Klimaeffekte hervorzubringen.
00:12:30: Und mein Tipp Nummer sechs geht gleich darauf ein nimm doch den Abendtermin und macht ihr ein glimmer Tagebuch.
00:12:38: Leid!
00:12:39: Nur Einsatz am Abend, das war heute mein bester Moment.
00:12:45: Eine wunderschöne Idee ist, Routinen aufzuladen.
00:12:48: Heute war eine Mitarbeiterin bei mir im Homeoffice und sie sagte zu mir ich habe mir Essen gemacht und saß dann ab Dresen.
00:12:54: Dann sagt sie Martin komm doch einfach zu mir Und ich habe mein Teller genommen.
00:12:59: Ich hab mir eine wunderschöne Spiegelei gemacht mit ein bisschen Parmesan oben drüber, habe mich zu ihr hingesetzt und habe dadurch meine Routine aufgeladen.
00:13:08: Also jeder von euch der vielleicht den Kaffee trinkt, vielleicht hin- und herlaufen einmal mal hinsetzen Vielleicht nach draußen die Sonne genießen wenn die Frühlingssonner da ist bis in den Vögeln beim Zwitschern zuhören und den Kaffe auf einer Anrat genießen Das ist schon eine Routine Aufladen.
00:13:27: Der nächste Punkt geht um die verlorenen Glimmers.
00:13:31: Die besten Glimmer gehen nämlich dann verloren, wenn du zum Beispiel irgendwo an der Bushaltestelle stehst und da auf deinem Handy rumskrollst oder irgendwo sitzt auf einer schönen Bank und auch dem Handy rum skrollst und nicht einfach schaust wo die Menschen um dich herum was gemacht wird.
00:13:50: vielleicht läuft gerade ein Pferd vorbei und du kriegst es gar nicht mit.
00:13:54: deswegen Plan dir Handyfreie Minimumente ein, das sind die besten Glimmers.
00:14:00: Der neunte Tipp hat etwas damit zu tun was jeder von uns kennt.
00:14:03: Die sogenannten Übergänge in unserem Leben.
00:14:05: also du bist im Auto Du musst dich vielleicht gar nicht so sehr konzentrieren aber das ist ein Moment wo die Gedanken anfangen wirklich zu fliegen oder du wartest irgendwo auf jemandem dass jemand kommt oder du gehst spazieren.
00:14:20: Das sind die optimalen Klimmerzeiten.
00:14:24: Und wer übrigens ein extrem toller, glimmer Erkenner ist.
00:14:29: Das ist dein Körper und wenn du das auch erkennst bewusst nehmen wir mal an du kriegst eine Gänsehaut nicht vielleicht zwingen weil du total frierst sondern weil etwas passiert um dich rum was dir eine Gänser haut macht.
00:14:43: das sind sehr oft schöne Momente.
00:14:45: und da dann zu dir selber zu sagen oder vielleicht zu den Menschen um dich herum oh das macht mir jetzt ne richtige gänse Haut Ja?
00:14:54: Oder zu sagen, jetzt muss ich richtig lächeln.
00:14:58: Oder auch mal – Ich bin ja sehr nah am Wasser gebaut!
00:15:00: Ich habe am Wochenende wieder sehr viel Glücksdrähen vergossen weil wir wunderschöne Nachrichten bekommen haben in der Familie und dann muss ich weinen und dann sage ich aber jetzt muss schon wieder weinen, weil ich mich so freue Und das sind Glamours.
00:15:15: Der elfte Tipp ihr Lieben Wenn es gut tut Was dann passiert ist wirklich Ihr verlängert den Moment wenn's schön ist Ihr speichert ihn deutlich stärker ab, also nochmal gemeinsam.
00:15:37: Und da passt wunderbar auch Punkt zwölf dazu wenn du etwas
00:15:41: gemacht
00:15:42: hast auf deiner To-do Liste spring nicht sofort weiter halte kurz inne hätt es nicht gleich weiter sondern gib dir einen kleinen Moment zum Fenster raus schauen etwas trinken bisschen herum gehen.
00:15:58: also nicht so fort weiter sondern innehalten.
00:16:03: Der nächste Moment ist so wunderschön und er ist so Wunderschöne alltäglich, nämlich die guten Momente abzuspeichern.
00:16:11: Also wirklich vielleicht zehn oder fünf Sekunden länger drin zu bleiben das ist entscheidend.
00:16:16: kleines Beispiel Ich stehe an der Schlange bei uns am Edeka.
00:16:21: ich habe nur zwei Dinge in meiner Hand.
00:16:23: ich werde vorgelassen ich bedanke mich nimm dann aber nochmal den Blick darüber zu der Person, die mich vorgelassen hat und strahle sie für mich an.
00:16:31: Und sagt das zweite Mal Dankeschön!
00:16:34: Ein toller Moment ein echter Glimmer.
00:16:37: Was mir sehr gut gefällt als Glimmarmoment ist das Teilen.
00:16:42: Sagt
00:16:42: zu jemandem, oh das war jetzt gerade echt schön Das hat mir richtig gut getan.
00:16:48: Das hat me gut gefallen Denn Teilen verstärkt die Wirkung.
00:16:54: Und wenn die Wirkung stärker ist, dann wirst du auch merken wie mehr Sonne durch dich durchströmt und glücklicher du wirst.
00:17:02: Wie wärstet man mit Dankbarkeit ohne Kitsch?
00:17:05: Das fällt mir manchmal schwer weil ich bin natürlich derjenige der immer noch ein bisschen Obensahne drauf packt mit allem was dazugehört.
00:17:12: also nicht nur zehn Dinge zu sagen sondern ein ehrlicher Moment der wirklich intensiv ist.
00:17:19: Der kann schon ausreichen.
00:17:21: Da fällt mir ein Martin unser letzter, vorletzer Podcast glaube ich mit Feedback richtig Feedback geben.
00:17:27: Und wenn du da richtig Feedbacks jemanden gibst – ein dankbares Feedback, ein ehrliches Feedback!
00:17:33: Wow das wird für die Person einen Glimmermoment bleiben.
00:17:38: Nummer sechzehn wir kommen in die Natur und die Natur ist so wunderbar.
00:17:43: Da kriegst Du den schnellsten Zugang zu Glimmers.
00:17:46: Schau in den Himmel Lass die Sonne auf dein Kopf scheinen, spür den Wind auf deiner Haut.
00:17:52: Das
00:17:53: ist
00:17:54: Glimmer pur!
00:17:55: Wie wär's denn mit guter Musik?
00:17:57: Manchmal ist es ein Musiktitel der dich halt wirklich beflügelt und der gezielt eingesetzt dir so brillantes Gefühl gibt und so eine Power und so einen Glimmaeffekt dass du wirklich die nächsten Minuten vielleicht sogar noch länger davon zählst.
00:18:12: Bei mir ist das italienische Musik und ich freue mich, wenn ich diese Musik höre, die mich dann wirklich innerhalb von Sekunden wirklich reguliert und ein neues Leben-Quer sie hineinschickt.
00:18:23: Ich kann es so nachfühlen Martin!
00:18:25: Ich liebe Musik auch und Sie können mich sofort in wunderbarste Urlaubserinnerungen oder schöne Gefühle schicken – ganz, ganz toll!
00:18:34: Was aber?
00:18:35: würde ich mal sagen, noch eine Prise besser ist als Musik.
00:18:39: Das sind Menschen!
00:18:41: Nutze Menschen als deine Glimmer-Resource.
00:18:44: Kurzer Blickkontakt, kurzes Lächeln vielleicht doch einmal ein Gespräch beginnen?
00:18:50: Das isst Glimmers!
00:18:52: Der vorletzte Tipp aus der heutigen Episode ist klein statt perfekt.
00:18:58: das bedeutet einem Glimmar am Tag reicht ja schon vollkommen um in die positive Routine reinzukommen.
00:19:05: Also habt nicht das Bestreben sofort einen ganzen Sack voll Glimmer einzupacken, sondern ein Glimper pro Tag zu Beginn reicht aus.
00:19:15: Und der letzte Tipp den wir euch geben ist Tipp Nummer zwanzig.
00:19:18: ganz klar!
00:19:19: Das ist bei allem so und es funktioniert.
00:19:22: ich habe selber schon ausprobiert die Wiederholung schlägt die Intensität.
00:19:27: also Ich mach's das gerade live mit.
00:19:31: Ja, ich verrat's euch!
00:19:32: Ich beginne mit Workout also ich gehe ins Fitnessstudio und hier ist es nicht wichtig jeden Tag hinzugehen um große Gewichte zu stemmen sondern klein.
00:19:42: Ich fange ganz klein an.
00:19:43: im Moment geht zweimal in der Woche kleine Übungen kleine Geräte kleine Gewichte aber lieber diese kleinen Momente als so riesig große intensive Sachen.
00:19:56: und so ist es beim Glimmer auch.
00:19:58: Denn genau diese kleinen Glimmersignale helfen deinem Nervensystem schneller herunterzufahren.
00:20:05: Und auch stabil zu bleiben, wenn denkt noch mal zurück an die drei Situationen, die wir haben eben in einer Stresssituation kommst du wesentlich schneller wieder runter oder vielleicht gar nicht zu hoch in den Stress rein Wenn Du Dich durch Glimmermomente im Leben schon auf eine gewisse Balance gesetzt hast.
00:20:28: Und Martin, du warst zwar in Urlaub aber ich habe dir eine Hausaufgabe gegeben, Reflexionsfrage.
00:20:33: Hast du dir einen überlegt?
00:20:35: Ich hab mir einen überlebt und hier ist sie also ihr Lieben Zuhörerinnen und Zuhörer nutze doch jetzt nach der Episode einfach die nächsten drei Minuten und mache eine der gerade gehörten Glimmerübungen!
00:20:51: Martin jetzt hast ja die Reflexion in einer Aktion hinüber transferiert.
00:20:56: sehr gut Du Schelm Ihr Lieben, vielleicht ist heute jetzt außer dieses Podcast hören kein besonderer Tag für dich.
00:21:04: Es ist kein Urlaub in Sicht.
00:21:07: Kein Highlight!
00:21:07: Vielleicht hat deine Woche gerade erst begonnen?
00:21:10: Vielleicht bist du Schichtarbeiter, Arbeiterin und musst in den Nachtdienst.
00:21:15: Aber auch wenn keine Insel urlaubstechnisch in Sicht sind, ist dein Alltag und dein Leben voller kleiner Inseln.
00:21:26: Wir haben dir jetzt zwanzig gute, wunderschöne Inseln Ideen gegeben.
00:21:32: Jetzt musst du sie nur umsetzen, wahrnehmen und in dein Leben einbauen!
00:21:40: Unser Tipp holt ihr deinen Glimmermoment jeden Tag vielleicht auch genau
00:21:47: jetzt.
00:21:48: Wir wünschen dir eine schöne Glimmarwoche Auf nächstes Samstag, wenn wir wieder live bei dir sind mit Angie's
00:22:02: Talk.
00:22:11: Tschüss!
Neuer Kommentar